COMBICONNECT Pflastersteine

Normgerechte Fuge ab Werk

Betonwerk Pfenning GmbH

Kontakt:
Küblinger Weg 10
68623 Lampertheim
Deutschland

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Planer schätzen die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich mit Pflastersteinen bieten - in der Regel fügt es sich harmonisch in die Umgebung ein, Aufgrabungen stellen kein Problem dar und bei regelkonformer Verlegung sind Pflasterflächen auch den üblichen Verkehrsbelastungen gewachsen. Gerade hier liegt jedoch häufig ein Problem: Immer wieder kommt es durch eine unsachgemäße Verlegung ohne den DIN-gemäßen Fugenabstand zu Schäden an Pflasterflächen.

Ist die Fuge nicht richtig ausgeprägt, dann kann das Fugenmaterial seine Funktion als „elastischer Puffer“ zwischen den Steinen nicht mehr wahrnehmen und ist unter Belastung nicht in der Lage, die auftretenden Lasten auf die Nachbarsteine zu übertragen. Die Folge sind Kantenabplatzungen und Verschiebungen der Steine. Um dieses Problem zu umgehen, hat der Betonpflastersteinhersteller Beton Pfenning aus Lampertheim nun ein Pflastersystem entwickelt, das mit Hilfe eines werkseitig fixierten Fugenfüllstoffes aus dem Material EPDM systembedingt stets eine Fuge garantiert und somit Schäden, die auf eine mangelhafte Fugenausprägung zurückgehen vermeidet.

Muss es unbedingt immer Sand oder Splitt sein? Diese Frage stellen sich die Verantwortlichen Entwickler im Hause Pfenning schon seit längerer Zeit und immer dann, wenn Verarbeiter nach geeignetem Fugenmaterial zur Verlegung der Pflastersteine fragen. Gibt es nicht auch Alternativen, die die Verlegung vereinfachen und die stets eine optimal ausgeprägte Fuge garantieren? Warum denkt man nicht einmal darüber nach, die einzelnen Steine bereits werkseitig an den Flanken mit einem geeigneten Material zu polstern? Gibt es ein Material, dass den hohen Ansprüchen an Temperaturen und dynamischen Belastungen genügt?

Die Zauberformel lautet EPDM. Viele Profile im Fassaden- und Automobilbau basieren bereits auf diesem Werkstoff. Warum also nicht im Pflasterbau fragten sich die Entwickler im Hause Pfenning. In Belastungstests fand man heraus, dass sich dieser Synthesekautschuk (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) auch sehr gut als Fugenmaterial eignet. „Auf dieser Erkenntnis basierend, haben wir unser Betonsteinsystem COMBICONNECT entwickelt, bei dem die Steine mit einem werkseitig fixiertem, steinumfassendem EPDM Kastenprofil ausgestattet sind“, erklärt Hendrik Jäger – technischer Vertriebsingenieur und Verkaufsleiter im Hause Pfenning. „EPDM ist ein dynamisches Material und damit hervorragend geeignet für einen maximalen Lastabtrag. Gemäß der DIN EN 1338 ergeben sich stets normgerechte Fugenbreiten von 4 mm. Anders als bei konventioneller Fugenfüllung stabilisiert sich die Fuge nicht erst nach Jahren, sondern sofort nach Einbau. Der Einsatz von Kehr-Saugmaschinen ist dabei völlig unbedenklich. Das Material zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit denn es ist absolut Frost- und Tausalzresistent sowie temperaturbeständig zwischen -50 und +145 Grad.“

Mit diesen Eigenschaften qualifiziert sich dieses Steinsystem in besonderer Weise für die Belastungsklasse BK 3,2. Hendrik Jäger: „Zwei wichtige Voraussetzungen an die Belastungsfähigkeit sind erfüllt: Die Fugen bleiben beim System COMBICONNECT dauerhaft gemäß den Anforderungen gefüllt und die Steindicke beträgt 10 cm. Schäden durch ausgetragenes Fugenmaterial z.B. durch Straßenreinigung oder Starkregenereignisse gehören bei diesem absolut wartungsfreien System der Vergangenheit an. Da bei diesem System jeglicher Aufwand für die Fugenfüllung entfällt, fallen auch die Verlegekosten und die Verlegefolgekosten geringer aus“, so Hendrik Jäger. Ein weiterer Vorteil: Ökologisch ist das Fugenmaterial EPDM unbedenklich und zudem sehr gut recycelbar.

COMBICONNECT Pflastersteine sind im Format 30 x 18 x 10 cm lieferbar, was vielfältige Verlegemöglichkeiten im Ellenbogen-, Läufer-, Diagonal- oder im Reihenverband ermöglicht. Und auch farblich bietet sich dem Bauherren dank monochromer oder changierender Farben, sowie glatten, texturierten und gestrahlten Oberflächen ein beachtlicher Spielraum. Erste Flächen mit dem System COMBICONNECT wurden bereits verlegt. Die Zukunft wird zeigen, inwieweit sich diese innovative Pflasterbauweise am Markt behaupten wird. Beste Voraussetzungen hierfür sind jedenfalls aufgrund der überzeugenden Produktvorteile gegeben.

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Die neue Kombinationsanlage ViaPro erfüllt die Anforderungen des Arbeitsblatts DWA-A 138-1 zur Behandlung von Niederschlagswasser vor Versickerung. (Bild: Mall GmbH)

Mit der neuen Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung von Regenwasser lassen sich, wie im DWA-Arbeitsblatt A 138-1 für die Einleitung in eine unterirdische Versickerungsanlage gefordert, objektspezifische Bemessungen auch für Mischflächen mit unterschiedlichen Belastungskategorien durchführen. Bei Anlagen zur Behandlung von Niederschlagswasser vor der Versickerung steht besonders der stoffliche Aspekt im Vordergrund, damit das Grundwasser als Trinkwasserquelle dauerhaft erhalten bleibt. Hier fordert das Arbeitsblatt deshalb, dass abhängig von der Beurteilung der Verschmutzung der Sammelflächen Nachweise der Schadstoffreduktion für die Parameter „AFS63“ und „gelöste Stoffe“ erbracht werden.

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