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Liebherr: Großdrehbohrgerät LB 16 unplugged

Weltweit erstes akkubetriebenes Modell

Liebherr-Werk Nenzing GmbH

Anschrift:
Dr. Hans-Liebherr-Straße 1
6710 Nenzing/Vorarlberg
Österreich

Das LB 16 unplugged ist weltweit das erste Großdrehbohrgerät, das mit Akku betrieben wird. In der elektrohydraulischen Ausführung präsentiert Liebherr das Spezialtiefbaugerät mit alternativem Antriebskonzept. Damit strebt Liebherr die bestmögliche Kombination von Kundennutzen, Umweltverträglichkeit und Effizienz an und erschließt durch den emissionsfreien Betrieb neue Einsatzmöglichkeiten. Das LB 16 unplugged kann durch den Akku auch kabellos eingesetzt werden, also: unplugged. Dabei hat es keine Einschränkungen in Leistung und Anwendung gegenüber der konventionellen Ausführung. Genau wie beim herkömmlichen Gerät mit Dieselmotor können damit maximal Bohrdurchmesser von 1.500 mm und Bohrtiefen bis 34,5 m umgesetzt werden. Sein Einsatzgewicht beträgt 55 t.

Das Liebherr-Gerät ist mit einem Elektromotor mit 265 kW Systemleistung ausgerüstet. Der Akku ist für die Dauer eines Arbeitstages von zehn Stunden ausgelegt. Über einen herkömmlichen Baustellenanschluss (32 A, 63 A) wird dieser problemlos geladen. Eine Schnellladung in knapp sieben Stunden ist mit einem 125-A-Anschluss möglich. Der alternative Antrieb des LB 16 unplugged spiegelt sich auch optisch in den elegant am Oberwagen angebauten Akkublöcken wider.

Das Fehlen eines Verbrennungsmotors hat zwei besondere Vorteile: Das Bohrgerät verursacht zum einen keine lokalen Abgase und zum anderen deutlich weniger Lärm. Dadurch ist das Bohrgerät auch für den Einsatz in lärmempfindlichen Gebieten geeignet. Die zunehmende Urbanisierung bewirkt strenge Gesetze, was den innerstädtischen Einsatz von Fahrzeugen und Maschinen betrifft. Bei Bauvorhaben, die über gesetzliche Abgasvorschriften hinausgehende Anforderungen stellen, spielt das elektrisch betriebene LB 16 daher seine Stärken aus.

Das LB 16 unplugged verfügt darüber hinaus über ein modernes Assistenzsystem für mehr Sicherheit und einfachere Anwendung. Die Tragfähigkeit des Bodens und die Überwachung des Bodendrucks sind entscheidend für den sicheren Betrieb einer Baumaschine. Die Bodendruckanzeige des Bohrgeräts berechnet den aktuellen Bodendruck der Maschine in Echtzeit und vergleicht diesen mit vorgegebenen Sicherheitsgrenzwerten der jeweiligen Baustelle. Der Bodendruck wird in der Fahrerkabine angezeigt und der Geräteführer weiß zu jeder Zeit, ob er sich in einem kritischen Bereich befindet oder sich einem solchen annähert. Gefährliche Arbeitsschritte können so verhindert oder rechtzeitig angepasst werden.

Das LB 16 unplugged ist mit einem neuen Kabinenkonzept ausgestattet, das dem Gerät einen eleganten Look verleiht und vor allem die Erhöhung des Fahrerkomforts in den Fokus stellt. Erreicht wird dies durch ein modernes Klimasystem mit verbesserter Luftführung, ein optimiertes Sichtfeld, lärmreduzierendes Design und einen orthopädischen Fahrersitz mit integrierter Heizung und Kühlung.

Weitere Produkte des Herstellers Liebherr-Werk Nenzing GmbH :

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Das Bohrgerät LB 45 von Liebherr bietet 10 % mehr Leistung als sein Vorgänger LB 36. (Bild: Liebherr-Werk Nenzing)
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Die SBH Tiefbautechnik hat auf der Bauma 2019 die neuartige SBH-Träger Verbauplattenwand präsentiert. Dabei handelt es sich um eine wirtschaftliche Alternative zur funktionsidentischen Trägerbohlwand, auch Berliner Verbau genannt. Bei der SBH-Träger Verbauplattenwand werden die senkrechten SBH Träger in Bohrungen mit und ohne Schutzrohr eingesetzt. Sie können auch durch eine besondere Konstruktionsauslegung gerammt werden. Anstatt von waagerechten händisch eingebauten Holzbohlen kommen großflächige Gleitschienenverbauplatten zum Einsatz. Die Verbauplatten werden schräg gefändert, das heißt versetzt und leicht überlappend in die Felder maschinell eingebaut.
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Groundforce bringt mit dem neuen Modell MP750 die zurzeit europaweit größte Hydrauliksteife auf dem Markt. Sie ist für eine Lastaufnahme bis zu 750 t ausgelegt und kann direkt mit der bereits erfolgreich eingeführten Euro-Tube-Verlängerung mit einem Durchmesser von 1.016 mm sowie diversen anderen kompatiblen Systembauteilen verbunden werden. Auf diese Weise sind ohne Zwischenunterstützung Spannweiten bis zu 50 m möglich.