Terra Infrastructure GmbH
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Deutschland
Seit 2002 wird die A26 als Verbindung zwischen der zukünftigen A20 in Niedersachsen bis nach Hamburg Stillhorn (A1) gebaut. Dabei ist die Trasse der neuen Bundesautobahn gekennzeichnet durch ihre besondere Lage zwischen dem Natur- und Vogelschutzgebiet „Moorgürtel“ und dem bekannten Obstanbaugebiet „Altes Land“. Die schwierigen geologischen und hydrogeologischen Bodenverhältnisse machen aufwendige Stabilisierungsarbeiten notwendig, bevor die neue Fahrbahn gebaut werden kann. Hierfür wurden seitens DEGES die sogenannten Geotextile Encased Columns (GEC) in Kombination mit Vertikaldrains und einer Auflastschüttung vorgesehen.
„Wir haben es hier mit einem sehr schlechten Baugrund zu tun“, erläutert Dipl.-Ing. (FH) Hans Peter Beye, Bauleiter der Strabag AG, Direktion Großprojekte Nord-West, die Ausgangslage. Erst in ungefähr 9 m Tiefe beginnen feste Sandschichten, die die Lasten der neuen A26 abtragen können. Darüber hinaus haben die Bauexperten es mit einer weichen Torfschicht zu tun. Daher werden für die Lastableitung Tragelemente benötigt, die bis in die Sandschichten reichen. Nach Abwägung aller alternativen Gründungsvarianten hat sich der Bauherr beim Bau der A26 für das GEC-System (Geokunststoffummantelte Sandsäulen) entschieden. Der Vorteil der GEC gegenüber anderen Säulensystemen: Sie sind durch die nahtlos ringgewebte, hoch reißfeste Geotextilummantelung flexibel und können ein Stück weit auch die Schwingungen aus der späteren Belastung durch den Verkehr mitmachen. Bei Säulen aus Beton besteht beispielsweise die Gefahr, dass diese auf Dauer durch die Schwingungen brechen und rechnerisch nach 50 bis 60 Jahren ausgetauscht werden müssten. Außerdem haben die GEC-Säulen eine entwässernde Wirkung. So werden auf der gesamten Breite des Bauabschnitts von 55 m ca. 55.000 Geotextile Encased Columns teilweise bis zu 11 m tief bis in die Sandschicht errichtet. Das entspricht ungefähr 20 % der Gesamtfläche. Bei den restlichen 80 % kommen Vertikaldrains zum Einsatz.
Mäkler als Teil der Lösung
Hergestellt werden die GEC mit Hilfe des Verdrängungsverfahrens. Dabei vibrieren aktuell zwei leistungsstarke RTG Mäkler – RG 16T und RG 21T – von Thyssenkrupp Infrastructure Stahlrohre in die Tiefe. Diese Rohre haben am unteren Ende eine geschlossene, spitz zulaufende Doppelfußklappe, die den weichen Torfbaugrund in dem Bereich verdrängt. Es entsteht eine Röhre, in die zunächst das vorkonfektionierte Geotextil eingebracht wird. Anschließend erfolgt die Sandfüllung. Ist das Geotextil innerhalb des Stahlrohres komplett mit Sand gefüllt, wird das Stahlrohr mit Hilfe des RTG Mäklers vibrierend aus dem Boden gezogen. Dabei öffnet sich die Doppelfußklappe und der Sand wird durch die Vibrationen und sein Eigengewicht zu einer kompakten Säule verdichtet.
„Den unteren Bereich der Säule befüllen wir zunächst mit einem Sand-Bentonit-Gemisch, sodass eine ca.2mstarke Dichtungsschicht entsteht“, erklärt Beye. Die soll verhindern, dass das gespannte Grundwasser unterhalb der Torfschicht an die Oberfläche gelangen kann. „Es soll nur der Torf entwässert werden“, so Beye. Denn neben der lastabtragenden Funktion übernehmen die Sandsäulen auch die Drainage bei der Konsolidierung des Baugrundes.Dies geschieht durch das sogenannte Auflastverfahren. Dabei wird der Bereich der späteren Autobahntrasse mit aufgeschüttetem Sand belastet. Durch das Eigengewicht des Sandes wird das Porenwasser aus dem Torf gedrückt und gelangt durch die Sandsäulen bzw. die Vertikaldrains an die Oberfläche. Auf diese Weise nimmt man so die Setzungen des Baugrundes vorweg und macht ihn tragfähiger, um Schäden an der späteren Fahrbahn zu vermeiden.
Aufbringen einer Auflast
Wenn auf einer größeren Fläche mehrere Säulen hergestellt sind, wird ein weiteres Geotextilgewebe bahnenweise, wie ein Teppich, auf der Fläche ausgelegt und mit dem Sand zur Belastung überschüttet. Dabei ist die Aufschüttung 3 m höher als die spätere Gradiente der Autobahn und bleibt rund vier Monate bestehen, bis der Boden auskonsolidiert und der Setzungsvorgang abgeschlossen ist. Anschließend wird der Sand abgetragen und das Material an anderer Stelle wiederverwendet. Die Sandauflast führt auch zur Aktivierung der Ringzugkräfte in der Geotextilummantelung. Im Schnitt haben die 800 mm durchmessenden Säulen untereinander einen Abstand von 2 m und sind in einem vorher berechneten Wabenraster angeordnet.
Leistungsstarke Geräte
Das Einrütteln von Rammgut ist das Hauptanwendungsgebiet der RTG-Mäkler. Dabei sind die Maschinen zur Übertragung hoher Zug- und auch Druckkräfte sowie zur Aufnahme von Drehmomenten ausgelegt. Für Dipl.-Ing. Robert Haupt, Leiter des Regionalbereichs Nord bei Thyssenkrupp Infrastructure stellt die Rammtechnik von RTG die optimale Lösung für die Erstellung des GEC-Gründungssystems dar und punktet zudem mit hilfreichen Features. „Eine Besonderheit besteht darin, dass die Getriebeschmierung bei dem Rüttler durch das Hydrauliköl der Trägergeräte erfolgt. So haben die Geräte eine verbesserte Öltemperaturbegrenzung im Dauerbetrieb“, sagt Haupt.
Ein weiteres Highlight der Mäkler ist das patentierte SilentVibro Paket: Dieses umfasst neben der Schalldämmung des Federjochs und der Integration der Hydraulikinstallation in das Federjoch, auch die komplette Einkapselung des Frontbereiches einschließlich der Hydraulikmotoren, sowie eine Schallisolierung zwischen Federjoch und Klemmzange über ein flexibles Formelement. Ferner sind sämtliche Anbaugeräte der Mäkler innerhalb einer Baureihe austauschbar. Mitunter sogar in wenigen Minuten unter Verwendung des automatischen Schnellkupplungssystems ACS. Die kompakten Transportabmessungen und kurzen Rüstzeiten runden das Leistungspaket des RTG RG 16T und RG 21T ab. Zufrieden zeigen sich laut Beye auch die Geräteführer der ARGE vor Ort: „Das Bedienen der RTG Mäkler von Thyssenkrupp ist ein sehr angenehmes Arbeiten. Die Lärmbelastung ist bei diesen Geräten stark gemindert, was die Geräteführer als sehr positiv empfinden und bewerten.“ Ebenso positiv hebt Beye die räumliche Nähe der Thyssenkrupp Infrastructure Niederlassung in Achim bei Bremen zu der Baustelle hervor.
Ende 2023 wird die Strabag die Arbeiten voraussichtlich auf diesem Bauabschnitt beenden. Dann ist der Vorbelastungsdamm erstellt und der Boden tragfähig, sodass der eigentliche Bau der Fahrbahn beginnen kann. Bis dahin werden die beiden RTG-Mäkler RG 16T und RG 21T noch so manches Stahlrohr in den Baugrund vibriert und gezogen haben.
Bewährte Partnerschaft
Auch zukünftig ist Thyssenkrupp Infrastructure für Projekte dieser Art gerüstet.Erst im April 2021 verlängerte sich der seit 2018 bestehende Partnerschaftsvertrag zwischen der RTG Rammtechnik GmbH und Thyssenkrupp Infrastructure. So bleibt das Unternehmen auch weiterhin exklusiver Händler für die RTG Produkte in Deutschland, Österreich und Dänemark. RTG ist seit über 20 Jahren innerhalb der international tätigen Bauer Maschinen Gruppe der Spezialist für Vibrations-, Ramm- und Presstechnik.
bpz meint: Beim Neu- und Ausbau von Stra- ßenverkehrswegen stellt ein oberflächennah wenig tragfähiger Baugrund eine ho- he geotechnische Herausforderung dar, sodass spezielle Maßnahmen zur Baugrundverbesserung obligatorisch sind. Dafür hat sich das Gründungssystem aus geokunststoffummantelten Sandsäulen (GEC) bewährt, welches in den 90ern entwickelt wurde. Dadurch erhalten Auftraggeber nicht nur eine nachhaltige Bodenbewehrung und Baugrundverbesserung – durch eine kürzere Konsolidierung kann auch die Bauzeit reduziert werden.
Terra Infrastructure GmbH hat auf der Bau- und Handwerksfachmesse OstBau im Juni in Bernau Produkte aus den Bereichen Maschinentechnik, Grabenverbau und Ankertechnik vorgestellt. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem eine Müller Seitengriff-Baggeranbauvibrationsramme MS-6. Im Gegensatz zu herkömmlichen Vibrationsrammen, die von oben auf das Profil aufgesetzt werden müssen, greift die MS-6 das Bauteil von der Seite. Dadurch eignet sie sich besonders für Arbeiten bei geringer Bauhöhe, enge Baustellen, sowie innerstädtische Baustellen mit wenig Platz.
Auf der NordBau 2024 hat die Terra Infrastructure GmbH aus seinem breitgefächerten Portfolio Lösungen für Verbau, Infrastruktur- und Ingenieurbau präsentiert. Neben effektiv und wirtschaftlich einsetzbaren Produkten aus der Maschinentechnik der Eigenmarke Müller standen leichte Verbausysteme von E+S und Krings sowie eine Mischmaschine des langjährigen Partners Bauer im Mittelpunkt des Messeauftritts.
Mit einer neuen Baureihe der Eigenmarke Müller Ramm- und Ziehtechnik hat die Terra Infrastructure GmbH ihr Produktportfolio im Bereich der Maschinentechnik ausgebaut. Auf Grundlage der bewährten Baureihe MS-HFB SG wurden die variablen Seitengriff-Baggeranbauvibrationsrammen der MS-HFBV SGX-Serie entwickelt und um einen resonanzfreien An- und Auslauf erweitert. Gleichzeitig wurden die konstruktiven Gegebenheiten geschaffen, um mit der derzeit noch in der Prototyp-Phase befindlichen MS-U 72 SGX eine weitere Spannvorrichtung zum Greifen von Bohlen, Trägern und Rohren zu montieren. Rammarbeiten können damit auch in schwingungssensiblem Bauraum präzise, schnell und eigenständig durch den Baggerführer ausgeführt werden. Möglich wird das durch die gezielt ansteuerbaren beweglichen Elemente und die Option, Rammgut seitlich greifen und liegend aufnehmen zu können.
Der Verkauf und die Vermietung von Spundwandprofilen, Stahlträgern, Hochwasserschutzsystemen sowie Ankertechnik und Mikropfahltechnik zählen bei der Terra Infrastructure GmbH zu den zentralen Bestandteilen der Sparte Profiltechnik. Das Unternehmen verfügt über ein breites Produktportfolio, welches von einem umfassenden Dienstleistungspaket aus Beratung, technischem Support, Logistik und Leasing ergänzt wird. Für den deutschen Markt hat das Unternehmen 2023 Kunststoffspundwände in ihr Produktportfolio aufgenommen.
Mit der Errichtung eines Verteiler- bzw. Abzweigbauwerks sowie einer Wärmeübergabestation hat das Dresdener Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in den Ausbau seiner Leitungsinfrastruktur investiert. Diese umfasst begehbare Versorgungskanäle, in denen wichtige Rohrleitungen und Kabel verlaufen. Zur Sicherung der knapp 9 m tiefen, 10 m breiten und etwa 30 m langen Baugrube hat die ausführende Baucom Bautzen GmbH den E+S Linearverbau der Terra Infrastructure GmbH eingesetzt.
Terra Infrastructure hat die Vibrationsmaschinen der HFB-Serie überarbeitet. Die Baggeranbaugeräte der Eigenmarke Müller, die z. B. zum Einbringen von Spundwandprofilen, Rohren und Trägern bzw. für Ramm- und Zieharbeiten eingesetzt werden, können nun leichter auf Kundenanforderungen abgestimmt werden. Neben einer leistungsstarken Basisvariante verfügt nun jedes Modell der Baureihe über vielfältiges Zubehör, welches dem Anwender eine einfache Individualisierung ermöglicht.
Hafenanlagen gewinnen als Umschlagplatz für Güter jedweder Art immer mehr an Bedeutung. Material wird entladen und umgeschlagen und einer weiteren Verarbeitung zugeführt. Um den sicheren Betrieb insbesondere von größeren Schiffen mit deutlich höheren Tonnagen und immer leistungsstärkeren Kranen weiterhin sicher zu stellen, werden die Hafenanlagen sukzessive technisch aufgerüstet. Unter anderem müssen viele Ufereinfassungen schrittweise den erhöhten Belastungen angepasst werden – so etwa in Form einer Ertüchtigung mittels Stahlspundwänden. Für deren sichere Rückverankerung bietet die thyssenkrupp Infrastructure mit dem thyssenkrupp Bohrverpresspfahl ein Mikropfahlsystem an, dass sich durch hohe innere Tragfähigkeiten und Tragreserven sowie große Robustheit und geringe Verformungen auszeichnet.
Bei dem randgestützten krings Rahmenverbau (RVL) von thyssenkrupp Infrastructure handelt es sich um eine Neuentwicklung, die auf dem krings KVL-Leichtverbau basiert. Das System dient als Ergänzung zum Großflächenstahlverbau, um querende Leitungen und tiefsitzende Hausanschlussleitungen leicht und einfach zu verbauen. Er kann sowohl als krings Leichtverbaubox oder als Rahmenverbau bzw. Dielenkammerelement genutzt werden, wobei insbesondere die an den Verbauplatten angebrachten ausklappbaren Rahmenbalken für flexible und rationelle Arbeitsabläufe sorgen.
Beim Rückbau von Verbauplatten hat die thyssenkrupp Infrastructure GmbH, ein Unternehmen der Business Area Materials Services, ein neues Ziehgerät entwickelt. Das innovative Baggeranbaugerät erleichtert das Anschlagen von Ketten erheblich und ermöglicht einen leichten Rückbau des Linearverbaus – auch bei klebenden und bindigen Bodenverhältnissen. Ausschlaggebend für den leichten Rückbau ist ein hydraulischer Antrieb, durch den die Ketten auf Knopfdruck ausgefahren und punktgenau über den Verbauplatten in Position gebracht werden können. Der Mitarbeiter vor Ort muss somit die Ketten nicht mehr händisch in Position bringen.
Die Max Wild GmbH hat ihren Recycling-Truck weiter optimiert – für ein noch effizienteres Bohrschlammrecycling bei HDD-Verfahren und Geothermiebohrungen. Auf dem Freigelände Nord (N268) der NordBau zeigt das Unternehmen seine jüngsten Entwicklungen und Erweiterungen der innovativen Recyclinglösung. Mit dabei sind eine größere Zentrifuge und eine optimierte Steuerung, die für mehr Durchsatz und Effizienz sorgen. Die Mudcleaner-Technologie gibt es mittlerweile auch als halbmobile Lösung (auf Abrollcontainer). Diese und andere Erweiterungen, wie eine faltbare Ladebordwand, verbessern den Workflow auf der Baustelle. Den Mudcleaner bietet Max Wild anderen Bauunternehmen und Kommunen in flexiblen Finanzierungsmodellen an, wie Leasing oder Miete.
Eine sichere Trinkwasserversorgung erfordert leistungsfähige und dauerhaft stabile Brunnenanlagen. Im Auftrag der Stadtwerke Cham realisierte die TTB Tafelmeier Tiefbrunnen-Bau GmbH daher den Rückbau eines Altbrunnens und die Herstellung eines neuen, bis zu 160 m tiefen Brunnens – unter anspruchsvollen geologischen Bedingungen und beengten Platzverhältnissen. Zum Einsatz kamen moderne Bohrtechnik der Bauer Maschinen GmbH sowie projektspezifische Lösungen von Bauer Parts & Service, die eine präzise und wirtschaftliche Umsetzung ermöglichten.
Als erster HDD-Dienstleister setzt das Bauunternehmen Max Wild den neuen Bohrkopfkreisel iANARO-mini von iMAR Navigation ein. Mit einem Durchmesser von 5 Zoll ist der iANARO-mini der kleinste am Markt verfügbare gyrobasierte Bohrkopfkreisel. Er ist prädestiniert für Projekte im Bereich von 28 bis 80 t. Durch die kompakte Größe minimieren sich die Rüstzeiten erheblich.
Passend zum diesjährigen IFAT-Motto „Lösungen für eine verantwortungsvolle Zukunft“ präsentiert der NODIG-Hersteller Tracto nachhaltige Verfahren für die zukunftsfähige Sanierung der unterirdischen Infrastruktur mittels grabenloser Technologien. Zu den wirtschaftlichen Lösungen, die zugleich den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht werden, zählen neben der Berst-Technologie auch eine neue Einschubeinheit für die Rohr-in-Rohr-Erneuerung im TIP-Verfahren.
Die Hausausstellung der Bauer Maschinen GmbH hat sich auch 2026 einmal mehr als fester Branchentreffpunkt des internationalen Spezialtiefbaus erwiesen. Mehr als 1.400 Gäste aus aller Welt kamen in Schrobenhausen zusammen, um Neuheiten, Trends und Herausforderungen der Branche zu diskutieren. Eingeladen hatten dieses Jahr Dr. Martin Thormann, Vorstand der Bauer AG, und Wulf Flos, Geschäftsführer der Bauer Maschinen GmbH, unter dem Motto „Born in drilling, growing for the future“.
In Neu-Taipeh (Taiwan) zeigt das Unternehmen Tung Feng, wie eine Kombination aus dem Trägergerät LBX 600 mit hydraulischem Greifer HSG 5-18 und dem Seilbagger HS 8130.1 mit der Fräse LSC 8-18 von Liebherr für effizienten Aushub und präzise Schlitzwände auf einer beengten urbanen Baustelle sorgt.
Mit dem neuen GRUNDODRILL 20N stellt Tracto eine leistungsstarke Jet-Bohranlage vor, die auf Basis eines bewährten Konzepts auf mehr Effizienz, Prozesssicherheit und Produktivität bei komplexen HDD-Projekten ausgelegt ist. Als Antwort auf die gestiegenen Anforderungen im Infrastrukturausbau wurde der GRUNDODRILL 20N in zwei Modellvarianten mit unterschiedlichen Gestängelängen realisiert.
Für die Sicherung von Baugruben mit komplexer Einbausituation oder mit großen Rohrdurchmessern bietet die TWF Tiefbautechnik GmbH aus Heinsberg sein XL-Schlittenbox-System. Mit einer Verbauhöhe von rund 3,15 m und variablen Längen eignet sich der Rollenschlittenverbau beispielsweise für den Einbau mehrerer Zisternenmodule in einer zusammenhängenden Baugrube. Der Verbau lässt sich präzise an die Zisternenbaugrube und die angrenzenden Anschlussgräben anpassen, ein entscheidender Vorteil bei knappen Platzverhältnissen und tiefen Baugruben, in denen die Sicherheit der Mannschaft oberste Priorität hat.
Mit praxisnahen Schulungen, Trainings und individuellen Vorführungen vermittelt Tracto das nötige Know-how, um die NODIG-Technologie effizient und wirtschaftlich einzusetzen. So profitieren Anwender, Auftraggeber und Planer gleichermaßen – von gesteigerter Kompetenz bis zu optimal kalkulierten Projekten im grabenlosen Bauen.