Droniq GmbH
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Ginnheimer Stadtweg 88
60431 Frankfurt am Main
Deutschland
Die Digitalisierung ist in aller Munde. Auch im Baugewerbe bleibt die Zeit nicht stehen: Besonders mittlere und große Unternehmen wollen von den Vorteilen des digitalen Zeitalters profitieren – sei es um Baukosten zu senken, unproduktive Methoden zu reduzieren oder dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Auch Drohnen können dazu beitragen, die digitale Transformation am Bau zu beschleunigen. Sie machen die Baustelle nicht nur sicherer und effizienter – in Verbindung mit der BIM-Planung helfen sie u. a. auch bei der Erstellung von 3D-Modellen.
„Warum Drohne?“. Diese Frage hat die Droniq GmbH – ein Tochterunternehmen der Deutschen Flugsicherung (DFS) und der Deutschen Telekom – früher häufiger gehört. Denn obwohl die Drohne immer mehr in die Wahrnehmung von Unternehmen rückte, gab es Vorbehalte bezüglich der Nutzungsmöglichkeiten, Anforderungen und Kosten. Heute hat sich das Bild lt. Droniq gewandelt: Die Drohne hat ihren Weg in viele Industrien gefunden, auch wenn es immer noch offene Fragen gibt.
Als führende digitale Plattform für die unbemannte Luftfahrt unterstützt Droniq Baubetriebe bei der Drohnennutzung. Das beinhaltet u. a. die Auswahl der passenden Drohne, ihre Einbettung in den Betriebsablauf, die Beantragung von Betriebsgenehmigungen, Schulungen oder die Abwicklung des gesamten Einsatzes. Ein weiterer Fokus von Droniq ist die Aufklärung. Das Unternehmen zeigt auf, was die Drohnentechnologie drauf hat und wie sie genutzt werden kann.
Fleißige Datensammler
Eine Drohne fliegen zu sehen ist „nett“, der Mehrwert für die Bauindustrie kommt aber erst, wenn der Flugkörper mit Kameratechnik und Sensoren ausgestattet wird. So kann die Drohne Informationen sammeln – z. B. in Form von Videos, Bildern und Positionsdaten. Die Luftaufnahmen gewähren Bauunternehmen und Bauherren neue Einblicke, z. B. über den Zustand des Bauvorhabens – schnell und in Echtzeit.
Aufgrund ihrer geringen Größe sind die Flugkörper überall einsetzbar, der Aufbau ist rasch erfolgt. Daneben können sie automatisiert fliegen. Zeit- und Ressourcenersparnis, Effizienzsteigerung und erhöhte Sicherheit sind nur einige Vorteile, die je nach Vorhaben durch Drohnen entstehen.
Kontrolle des Baufortschritts
Eine typische Einsatzmöglichkeit von Drohnen ist die Dokumentation des Baufortschritts. Gerade bei größeren Projekten können aus der Vogelperspektive viel besser Veränderungen erfasst werden. Dadurch können die verantwortlichen Projektmanager besser die Produktivität der Arbeiten überwachen. Dabei fliegt die Drohne automatisch eine einprogrammierte Route ab und scannt die Baustelle via Kamera oder Laser. Eine Photogrammetrie-Software, wie Pix4D oder DJI Terra, wertet die Daten aus und erstellt ein 3D-Modell der Baustelle. Die regelmäßige Wiederholung schafft Vergleichbarkeit zwischen den Modellen. Benötigt werden hierfür üblicherweise Vermessungsdrohnen mit RTK (Real Time Kinematic oder Echtzeitbewegung). Mittels GPS-Funktion können diese den gleichen Punkt anfliegen, wodurch detaillierte Vorher-Nachher-Vergleiche möglich werden. Preislich starten diese Drohnen, die in der Regel 1 bis 10 kg wiegen, ab 4.000 Euro.
Inspektionsflüge aller Art
Auch bei der Inspektion von Baustellen, Gebäuden und Bauwerken leisten Drohnen eine wertvolle Hilfe. Geht es um die Überprüfung von schwer zugänglichen Bereichen, lässt sich dadurch der teure Einsatz von Gerüsten, Hebebühnen und speziell geschultem Personal wie Industriekletterern erübrigen. Die Durchführung erfolgt mit Kameradrohnen. Droniq empfiehlt hier den Einsatz von Flugrobotern mit einer hochauflösenden Weitwinkelund einer Zoom-Kamera (ab 3.000 Euro), um gute Aufnahmen zu erhalten. Mittels Infrarot-Thermografie kann aber auch der Zustand von Materialien erfasst werden. Das Vorhandensein von thermischen Brücken, Feuchtigkeit und andere Sachverhalte lassen sich so zeitsparend erörtern. Entsprechende Drohnen mit passendem Equipment gibt es ab 4.500 Euro.
Drohnen können außerdem zur Baustellensicherheit beitragen, denn der Sicherheitscheck aus der Luft gestaltet sich wesentlich effizienter als bei einer Vor-Ort-Begehung. So wird schnell transparent, ob alle Arbeiter Schutzhelme aufhaben, das Areal richtig abgesperrt ist und das angelieferte Material sicher gelagert wurde.
Know-how und Vorbereitung nötig
Bei all dem Hype gilt es jedoch vor dem Kauf einige offene Fragen zu klären. Welche Aufgabe soll die Drohne für das Bauunternehmen erfüllen? Wie wird sichergestellt, dass die vom Flugkörper gesammelten Daten verwendet werden? Und wer kümmert sich um den Drohnenflug? Um die Drohne zu fliegen, braucht es eine Art Drohnenführerschein. Die Grundversion ist der Kompetenznachweis A1/A3, der dazu berechtigt, Drohnen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 25 kg fliegen zu können. Den Kompetenznachweis kann man online beim Luftfahrtbundesamt (LBA) erwerben, der dazu Lern- und Prüfungsmaterial zur Verfügung stellt. Je nach Einsatzgebiet der Drohne braucht es eine erweiterte Version des Führerscheins: das sogenannte EU-Fernpilotenzeugnis A2. Dieses wird u. a. benötigt, wenn der Drohnenpilot das Fluggerät näher als 150 m an Gebäuden oder Menschen betreiben möchte. Die entsprechende Prüfung kann bei zertifizierten Prüfstellen abgelegt werden, die auch die Prüfungsunterlagen zur Verfügung stellen.
Eine Drohne zu fliegen, ist relativ einfach. Die rechtlichen Faktoren in diesem Segment zu kennen, ist jedoch herausfordernd. Je nach Vorhaben ist eine Betriebsgenehmigung nötig, die luftfahrtspezifische Kenntnisse voraussetzt. Ein Beispiel ist die Entwicklung einer Risikoanalyse. Hier muss der Antragsteller u. a. Faktoren wie „Luftrisiko“ und „Bodenrisiko“ kennen, um seinen Flug im Detail zu beschreiben und das Risiko umfassend zu bewerten. Luftfahrtexperten sind hier im Vorteil. Anderen ist der Gang zum Experten zu empfehlen, um so die Beantragung zu vereinfachen und den Genehmigungsprozess zu beschleunigen.
bpz meint: Für die Baubranche stellen die Drohnen keine Spielerei dar, vielmehr haben sie inzwischen einen hohen Nutzwert erlangt. Denn Baufirmen können die Flugroboter je nach Unternehmensgröße und Einsatzprofil signifikatne Einsparungen bei Zeit und Kosten bringen. Mit ihnen können Gebäude, Straßen und Brücken besser inspiziert, große Bauprojekte kostengünstiger überwacht und der Baufortschritt effizienter dokumentiert werden. Zudem können die Drohnen auch einen wichtigen Beitrag zur Baustellensicherheit leisten, weil potenzielle Gefahren viel schneller visuell erfasst werden können.
Weitere Informationen:
www.droniq.de
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