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Leichtbeton-Mauerwerk für Wohnquartier an der Mosel

Lärm bleibt draußen – die Wärme drinnen

Jasto Baustoffwerke Jakob Stockschläder GmbH & Co.KG

Anschrift:
Koblenzer Straße 58
56299 Ochtendung

Kontakt:

+49 (0)2625/963660

+49 (0)2625/963670

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Bei der Errichtung einer Wohnanlage am Moselufer in Koblenz kam es nicht nur auf ökologische Bauweise und effizienten Wärmeschutz an – ein Gewerbegebiet in der Nachbarschaft erforderte auch besondere Maßnahmen für den Schallschutz. Therm- und Phon-Steine des Baustoffherstellers Jasto trugen entscheidend dazu bei, die gestellten Anforderungen zu erfüllen.

Das Quartier umfasst insgesamt 42 Wohneinheiten, von denen viele einen Moselblick und einen direkten Zugang zu den Grünanlagen am Flussufer bieten. Gleichzeitig ist das Stadtzentrum in wenigen Minuten erreichbar. Damit eignen sich die Wohnungen für die unterschiedlichsten Altersgruppen und Lebensentwürfe.
Doch die HGW, ein Partnerunternehmen der CG Elementum AG, die für den Bau des Wohnquartiers am Moselufer verantwortlich zeichnet, stand vor einer besonderen Herausforderung: In der direkten Nachbarschaft des ufernahen Standorts finden sich Gewerbebetriebe, was besondere Schallschutzmaßnahmen erforderte. So wurden bspw. die Flächen zwischen den Gebäuden mit hohen Schallschutzwänden aus Glas versehen, um die Balkon- und Gartenseiten der Gebäude zusätzlich vom Gewerbegebiet zu trennen.

Von Natur aus „leise“

Eine weitere Maßnahme auf dem Weg zu einem erhöhten Schallschutz bildete der Einsatz von Jasto Leichtbeton-Mauerwerk. Die Außenwände wurden in monolithischer Bauweise aus Jastoplan Therm-Steinen mit einer Wanddicke von 36,5 cm errichtet. Leichtbetonsteine vereinen aufgrund ihrer haufwerksporigen Struktur schon von Natur aus Wärme- und Schallschutz besser als andere massive Mauerwerksarten. Die vielen im Leichtbeton eingeschlossenen Luftporen wirken wärmeisolierend und die raue Struktur bricht den Schall sehr gut. Der Bauträger verwendete in diesem Fall Jastoplan Therm-Steine ohne eine zusätzliche Dämmstofffüllung. Die Steine kommen auf eine Wärmeleitfähigkeit von 0,10 W/mK und erreichen in einer monolithischen Wandkonstruktion einen U-Wert von 0,25 W/m2K. Aufgrund der speziellen Anordnung der Kammern und Schlitze im Stein verfügen sie auch ohne Dämmstoffkern schon über einen guten Wärmeschutz.

Für die Innenwände wurden die deutlich schwereren Jastoplan Phonsteine in einer Wanddicke von 24 cm und einer Rohdichte von 2,0 kg/dm3 eingesetzt. So konnten in Kombination mit einem üblichen beidseitigen Innenputz die von der Norm geforderten erhöhten Anforderungen an den baulichen Schallschutz von Wohnungstrennwänden, Treppenhäusern und Aufzugsschächten mehr als sicher eingehalten werden. Phonsteine sind Leichtbeton-Steine mit einer geschlossenen, homogenen Struktur ohne Schlitze oder Kammern. Diese Struktur verleiht, gepaart mit einer weit höheren Rohdichte, gute Schalldämmeigenschaften.

Geringer Primärenergiebedarf

Die ökologische Ausrichtung des HGW-Projektes spiegelt sich in der energetischen Ausstattung der Wohnanlage. Sie ist geprägt durch eine Kombination aus Photovoltaikanlagen, Luft/Wasser-Wärmepumpen und die Anbindung an ein Blockheizkraftwerk. Ein Großteil der erforderlichen Energie wird auf dem Grundstück selbst erwirtschaftet.
freigesetzt, da hierfür regional abgebauter Bims als natürlicher Leichtzuschlag und das Bindemittel Trasszement verwendet werden. Leichtbeton benötigt keinen zusätzlichen energieintensiven Brennprozess. Gemeinsam mit Jasto hat die HGW die CO2-Einsparungen für das Objekt an der Mosel im Vergleich zu Bauweisen mit anderen Mauerwerksarten ausgewertet. Gegenüber einem Bauwerk aus Ziegelmauerwerk fallen rund 350 t COweniger an. Der Abstand zu anderen Wandbaustoffen wie Kalksandstein oder Porenbeton ist ebenfalls deutlich.

Diese Berechnungen beruhen auf den Umwelt-Produktdeklarationen (EPD) des Instituts Bauen und Umwelt e.V. (IBU). In diesen legen viele Mauersteinhersteller die entsprechenden Kennwerte ihrer Produkte offen.

Weitere Informationen:
www.jasto.de

Weitere Produkte des Herstellers Jasto Baustoffwerke Jakob Stockschläder GmbH & Co.KG:

Jasto: Säulenstein
Der neue Jasto Säulenstein reduziert den Arbeits- und Zeitaufwand für Schalungsarbeiten deutlich. (Bild: Jasto Baustoffwerke)
Reduziert Schalungsarbeiten um bis zu 75%
Die Jasto Baustoffwerke haben einen innovativen Stein zur effizienten Ausführung von tragenden oder aussteifenden Pfeilern im Mauerwerk entwickelt. Der neue Jasto Säulenstein beschleunigt und vereinfacht hochwärmedämmende monolithische Bauweisen. Bisher werden erforderliche Verstärkungs- oder Aussteifungselemente im Mauerwerk mit einer Schalung in Ortbetonbauweise hergestellt. Dies ist ein aufwendiger Prozess, zudem hier zusätzlich eine außenliegende Dämmung angebracht werden muss. Diesen Arbeits- und Zeitaufwand verringert der Jasto Säulenstein deutlich. Die Schalungsarbeiten lassen sich um bis zu 75 % reduzieren.
JASTO Ultra Therm
Die neuen Jasto Plan Thermsteine vereinen Wärme- und Schallschutz auf einem neuen Level. Die Ultra Therm Variante ist rot eingefärbt. (Bild: Jasto Baustoffwerke)
Mehr Ruhe im Alltag
Jasto hat den Schallschutz der Jasto Plan Thermsteine optimiert. Die Steine für monolithische Außenwände erreichen ihre guten Wärmedämmeigenschaften nun auch bei einer gesteigerten Rohdichte. Bemerkenswert ist dies, weil bei der Produktion von Wandbaustoffen Wärme- und Schallschutz in direkte Konkurrenz zueinander treten. In der Regel gilt: je leichter der Stein, desto besser die Wärmedämmung und je schwerer der Stein, desto besser der Schallschutz.
Jasto: Neuer Amboss-Stein
Das Geheimnis des neuen Jasto-Steins liegt in seiner Geometrie. Es gibt keine Stelle im gemauerten Wandbereich, die nicht von einer integrierten Dämmstoffschicht geschützt wird.
Gute Wärmedämmung bei sehr niedriger Rohdichte
Die Jasto Baustoffwerke aus Ochtendung haben jetzt einen Mauerstein mit einer komplett neuen Steingeometrie im Sortiment. Vom Format her ist der „Neue“ ein konventioneller 12 DF Stein aus Leichtbeton mit einer Wandstärke von 36,5 cm. Doch die Geometrie birgt entscheidende Besonderheiten: Durch die Anordnung und Größe der integrierten Dämmstoffkammern kann der Amboss-Stein mit sehr niedrigen Rohdichten und hervorragenden Wärmedämmwerten produziert werden. Mit der gleichen Geometrie lassen sich zudem hohe Rohdichten und Steinfestigkeiten bei immer noch sehr guter Wärmedämmung erreichen. Damit qualifiziert sich der neue Stein für unterschiedlichste Gebäude in monolithischer Bauweise ohne zusätzliche Wärmedämmung (Wärmedämmverbundsystem). Er eignet sich für Einfamilienhäuser, die den wärmetechnischen Anforderungen der EnEV 2014/16 und der höchsten KfW-Förderstufe (KfW-Effizienzhaus 40) genügen, er ist aber auch für den mehrgeschossigen Wohnungsbau prädestiniert.

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