zum Newsletter anmelden
 

JCB startet Wasserstoffoffensive

Grüne Alternative für den Bau

JCB Deutschland GmbH

Anschrift:
Graf-Zeppelin-Str. 16
51147 Köln
Deutschland

Kontakt:

+49 (0) 2203/92620

+49 (0) 2203/9262118

» zur Internetseite

» per E-Mail kontaktieren

Maschinen von JCB findet man heutzutage auf der ganzen Welt. Kein Wunder, denn schließlich gehört JCB zu den drei weltweit führenden Baumaschinenherstellern. Das Unternehmen beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter auf 4 Kontinenten und vertreibt seine Produkte über 2000 Händlerniederlassungen in 150 Ländern. In den 70 Jahren seines Bestehens hat das Unternehmen stets intensiv in Forschung und Entwicklung investiert, daher steht JCB in punkto Innovation auch jetzt an vorderster Front.

Heute verfügt JCB über einige der modernsten Entwicklungs- und Fertigungsstandorte rund um den Globus, produziert über 300 unterschiedliche Maschinenmodelle und ist bekannt für seinen konkurrenzlosen Kundendienst. JCB – ein Familienunternehmen von wirklichem Weltrang.

Antriebsarten für eine nachhaltige Bauindustrie standen im Fokus der „Waste & Recycling Days“ von JCB, die im September in der deutschen Zentrale in Frechen stattfanden. Das Unternehmen kündigte an, mittelfristig die ersten Baumaschinen mit Wasserstoffantrieb auf den Markt zu bringen. Weitere Themen der Veranstaltung waren Fördermöglichkeiten für klimafreundliche Baumaschinen und die Wirtschaftlichkeit elektrisch betriebener Brechanlagen im Vergleich zu Dieselmodellen.

Der britische Baumaschinenkonzern hat sich zum Ziel gesetzt, schon Ende des kommenden Jahres wasserstoffbetriebene Lösungen vorstellen zu können. „Bis Mitte 2023 wollen wir dann die ersten Maschinen ausliefern“, sagt Frank Zander, Geschäftsführer der JCB Deutschland GmbH. Die Politik werde immer grüner und dies werde man auch an der JCB-Technik sehen. Damit ist der Hersteller nach Hyundai das zweite Unternehmen, das für 2023 erste wasserstoffbetriebene Baumaschinen angekündigt hat. Dabei wird es sich um 100- bis 150-PS-Modelle handeln, denn die Schwelle, bis zu der ein Elektroantrieb für Baumaschinen Sinn macht, sieht Zander bei 75 PS. Danach würden die Batterien zu groß, ihr Einsatz sei nicht mehr effizient.

Bei der Entwicklung der Wasserstofftechnik geht JCB derzeit zweigleisig vor. Bereits seit etwa zwei Jahren arbeitet man an einem Wasserstoffbagger mit Brennstoffzelle. Seit 2021 entwickelt das Unternehmen auch einen Baggerlader mit Wasserstoff-Direkteinspritzung. Dabei ist die Brennstoffzelle etwas effizienter als die Wasserstoff-Direkteinspritzung. Welche Technologie JCB Ende 2022 als erstes anbieten wird, steht noch nicht fest.

Vorteile bei der Logistik

Die Tankinfrastruktur sieht man bei dem Unternehmen nicht als Problem. Im Gegenteil: Es gebe keine langen Ladezeiten und keinen Austausch von Batterien. Wasserstoff könne man sich einfach im Container auf die Baustelle stellen und das Auftanken benötige nur kurze Zeit. Es gebe Anbieter wie Linde und Air Liquide, die volle Wasserstoff-Container anliefern und leere wieder abholen. 

Über den Preis der wasserstoffbetriebenen Maschinen kann man bei JCB noch nichts Genaues sagen. „Aber wir glauben, dass wir beim Return on Investment konkurrenzfähig sein werden“, sagt Maurice Schreurs, Product Sales Manager. Er verweist dabei auch auf die steigende CO2-Besteuerung – von 25 Euro pro Tonne im Jahr 2021 auf bis zu 65 Euro bis 2026. Dies werde die wasserstoffbetriebenen Maschinen trotz höherer Anschaffungspreise im Vergleich zu Dieselmaschinen zunehmend attraktiver machen. Zugleich drückt JCB aber auch beim Elektroantrieb weiter aufs Gaspedal. Frank Zander: „Wir haben mehrere Elektroprojekte am Laufen und werden in naher Zukunft neue Maschinen im Kompaktbereich vorstellen.“

Zuletzt kamen Ende 2020 mehrere neue elektrische Kompaktmaschinen auf den Markt. Live auf den Waste & Recycling Days in Frechen vorgeführt wurden zwei Modelle, die nicht nur in geschlossenen Räumen, sondern auch auf dem Recyclinghof gute Dienste leisten können: der 525-60E, der erste elektrische Teleskoplader von JCB und mit dem Modell 35-22E ein zweiter elektrischer Teletruk-Teleskopstapler. Während der Teletruk noch mit einer herkömmlichen Blei-Säure-Batterie ausgerüstet ist, die einen achtstündigen Betrieb möglich macht, verfügt der Teleskoplader über eine leistungsfähigere Lithium-Ionen-Batterie.

Produziert wird die Batterie vom Gabelstaplerhersteller Jungheinrich, der auf eine jahrzehntelange Kompetenz in Sachen Elektroantrieb zurückblicken kann. Genauer gesagt wurde sogar der gesamte Antriebsstrang eines Jungheinrich-Gabelstaplers in den JCB 525-60E implantiert. „Da wir mit unserer etablierten Produktion von Lithium-Ionen-Batterien in hohen Stückzahlen gute Skaleneffekte erzielen, können wir unsere Batterien JCB zu attraktiven Konditionen anbieten“, sagte Philipp Tielmann, Leiter Jungheinrich Powertrain Solutions, in seinem Vortrag in Frechen.

Komplettiert wir die E-Produkt-Range von JCB vom Rad-Dumper E-TECH ITE und von der elektrischen Version des beliebten HTD-5 Dumpsters, die ebenfalls Ende 2020 auf den Markt kamen, sowie vom bereits länger produzierten Elektro-Minibagger 19C-1E, der seit neuestem auch mit Vollkabine verfügbar ist.

Der dritte Pfeiler der Nachhaltigkeitsstrategie von JCB sind klimaneutrale Biokraftstoffe. Alle JCB-Maschinen mit Stufe-V-Motor sind zertifiziert für HVO-Kraftstoffe, also synthetische Kraftstoffe aus hydriertem Pflanzenöl.

Mehr Fördergelder nötig

Ein Hemmnis für die schnellere Verbreitung von klimafreundlichen Baumaschinen sieht man bei JCB in den derzeit gültigen deutschen Regeln zur Förderung der Energieeffizienz in der Wirtschaft. Baumaschinen sind demnach nur förderfähig, wenn sie stationär eingesetzt werden. Das heißt: Baumaschinen, die etwa auf einem Recyclinghof genutzt werden, erhalten Fördergelder, die große Masse von mobilen Baumaschinen, die auf wechselnden Baustellen eingesetzt werden, jedoch nicht. „Das zu ändern, wäre unser Wunsch an die Politik“, sagt Frank Zander.

Das Unternehmen EasySub hat sich auf Fördermittelberatung spezialisiert und berät auch Recyclingunternehmen beim Beantragen von Fördermitteln für die Anschaffung klimafreundlicher Maschinen. Dabei geht es ausschließlich um nicht rückzahlbare Fördermittel, nicht um zinsvergünstigte Kredite. Förderfähig sind u. a. Baumaschinen, Stapler, Schredder und Sortieranlagen, zählt Daniel Albrecht, Leiter der Projektentwicklung bei EasySub, in seinem Vortrag auf. Für KMU mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro gebe es 700 Euro je eingesparter Tonne CO2. Die Förderhöhe betrage maximal 40 % der Investitionssumme. Für größere Unternehmen gibt es 500 Euro pro eingesparte Tonne CO2 bei einer maximalen Förderhöhe von 30 % der Investitionskosten. Die Förderhöhe hängt dabei auch von den geplanten jährlichen Betriebsstunden ab. 

Albrecht nannte auch einige Beispiele aus seiner Beratungspraxis. So konnte ein KMU bei der Zusatzanschaffung eines JCB 35-22E Teletruk 18,5 % der Investitionskosten einsparen. Der Zuschuss betrug 14.700 Euro auf einen Kaufpreis von 79.375 Euro. Ein Nicht-KMU erzielte beim Austausch eines alten Schredders gegen ein neues klimafreundlicheres Modell eine Ersparnis von 27,9 %, entsprechend 176.385 Euro auf einen Kaufpreis von 630.000 Euro. Auch Leasing und Mietkauf sind förderfähig, allerdings eingeschränkt. Hier werden laut Albrecht nur die ersten 24 Monatsraten bei der Förderung berücksichtigt.

Wirtschaftliche Elektroantriebe

Dass sich die Anschaffung einer elektrischen Baumaschine allein aufgrund der niedrigeren Betriebskosten über ihre Nutzungszeit hinweg gegenüber dieselbetriebenen Modellen jetzt schon lohnt, zeigte Sven Brookshaw, Geschäftsführer des Baumaschinenhändlers Moerschen. Dazu verglich er die Betriebskosten von mobilen Brechanlagen mit unterschiedlichen Antriebsarten bei gleichen Nutzungsbedingungen.
In dieser Rechnung kommt eine elektrisch betriebene REMAX 500 von SBM Minerals Processing, die der Händler im Angebot hat, auf jährliche Betriebskosten von 38.400 Euro. Die diesel-elektrische Version derselben Maschine kommt schon auf 63.800 Euro. Diesel-hydraulische Brechanlagen von anderen Anbietern verursachen demnach jährliche Kosten zwischen 97.200 und 126.000 Euro, je nachdem, wie effizient die Maschinen sind. Brookshaws Fazit: „Die elektrische Brechanlage mit Anschaffungskosten von 800.000 Euro hat sich nach zehn Jahren amortisiert. Diesel-hydraulische Anlagen sind zwar in der Anschaffung vielleicht um 60.000 bis 70.000 Euro billiger, haben aber eine wesentlich längere Amortisationszeit.“

bpz meint: JCB hat das Gaspedal bei der Entwicklung klimafreundlicher Baumaschinen entdeckt. Das Unternehmen schien längere Zeit Elektropionieren wie Volvo und Wacker Neuson etwas gemächlich hinterherzutraben und hatte bis ins letzte Jahr hinein nur einen E-Minibagger und einen E-Teletruk anzubieten. Dann kam JCB Ende 2020 mit gleich fünf neuen elektrischen Kompaktmaschinen auf den Markt. Und nun schicken sich die Briten an, bei den großen Baumaschinen Pionierarbeit für die Wasserstoff-Technologie zu leisten.

(Autor: Kai Moll)

Weitere Produkte des Herstellers JCB Deutschland GmbH:

JCB: Wasserstoffbagger 220X
Der 20-Tonnen-Bagger 220X von JCB ist der Prototyp des weltweit ersten Baggers mit Wasserstoffantrieb. (Bild: JCB)
Prototyp des weltweit ersten Brennstoffzellenbaggers
JCB hat jetzt einen Prototyp eines Baggers mit Wasserstoffantrieb vorgestellt. Der 20-Tonnen-Bagger 220X, der von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle angetrieben wird, wurde mehr als zwölf Monate lang im JCB eigenen Steinbruch aufwändigen Härtetests unterzogen. Mit der aktuellen Entwicklung ist JCB der erste Baumaschinenhersteller der Welt ist, der einen funktionierenden Prototyp eines Baggers mit Wasserstoffantrieb vorstellt. In den kommenden Monaten wollen die Briten die Entwicklung und Feinabstimmung dieser Technologie mit weiteren Tests ab der Prototypmaschine fortsetzen.
JCB: Drei neue Bagger der X-Serie
Alle Modelle der X-Serie (hier das Modell 131X sind auf Wunsch für den Einsatz moderner Maschinensteuerungssysteme ausgelegt. (Bild: JCB Deutschland GmbH)
13- bis 16-Tonnen-Modelle für den Straßenbau
Der britische Hersteller JCB hat seine 2018 gelaunchte X-Serie um drei neue Baggermodelle erweitert – 131X, 140X und 150X. Die neuen Modelle im 13- bis 16-Tonnen-Segment kombinieren Leistung, Robustheit und Komfort. Zudem sind die Maschinen perfekt abgestimmt auf modernste 2D- und 3D-Maschinensteuerungssysteme der gängigen Anbieter. Sie sind vor allem für den Einsatz im Straßenbau geeignet.
JCB Scherenhebebühnen S1530E, S1930E, S2032E, S2646E und S2646E
Die fünf neuen JCB-Scherenhebebühnen mit Lithium-Ionen-Akkus bieten bis zu 40 % längere Betriebszeiten und 50 % kürzere Nachladezeiten gegenüber Hebebühnen mit konventionellen Blei-Akkus. (Bild: JCB)
Fünf neue Modelle mit Lithium-Akku
Erst 2017 verkündete JCB, sich mit dem neuen Geschäftszweig JCB Access maßgeblich am Markt für Höhenzugangstechnik beteiligen zu wollen und stellte neun neue Elektroscherenbühnen vor. Jetzt wartet JCB Access mit einer weiteren Innovation in Form von fünf brandneuen Lithium-Ionen-Modellen auf: den Bühnen S1530E, S1930E, S2032E, S2646E und S2646E mit Arbeitshöhen von 6,6 m bis 10,1 m.
JCB: Radlader 411 und 417
Das Modell 411 ist mit dem HT-Hubgerüst serienmäßig ausgestattet. Mit dem Schnellwechsler erreicht der Radlader eine Überladehöhe von 3,36 m.
Upgrade: Mehr Komfort für den Fahrer
Moderne Radlader sind heute viel mehr als nur Lastesel, die Schüttgüter von A nach B transportieren. JCB hat erkannt, dass es entscheidend ist, dem Fahrer hohen Komfort zu bieten – deshalb haben die beiden mittleren Radlader, der JCB 411 und JCB 417, ein umfangreiches Upgrade erhalten. Die aus dem Topmodell 457 bekannte CommandPlus-Fahrerkabine, neue EcoMAX-Motoren mit EU-Stufe IV und weitere optionale Komfortfunktionen sorgen für höchste Sicherheit, maximale Bedienerfreundlichkeit und dementsprechend auch volle Effizienz im Materialumschlag und auf der Baustelle.
JCB Teleskopradlader TM320
Mit dem TM320 hat JCB einen Teleskopradlader speziell für die Baubranche und die Industrie vorgestellt.
Flexibler Teleskopradlader für die Baubranche
Mit dem TM320 hat JCB einen Teleskopradlader speziell für die Baubranche und die Industrie vorgestellt.
JCB Radlader 407
Der kompakte Radlader des Typs 407 wird von JCB nun sowohl in einer Variante mit hoher Fahrgeschwindigkeit als auch in einer mit hoher Traktion angeboten.
Radlader in Rennversion
JCB bietet seinen kompakten 1-m3-Radlader des Typs 407 nun sowohl in einer Variante mit hoher Fahrgeschwindigkeit als auch in einer mit hoher Traktion an.
JCB Pilingmaster
Der Baggerlader „Pilingmaster“ von JCB soll eine Marktlücke zwischen leichten Mini-Erdbohrgeräten und vollwertigen Raupenmaschinen bedienen.
Kompakter Baggerlader für den Grundbau
Mit seinem Baggerlader „Pilingmaster“ will JCB eine Marktlücke zwischen leichten Mini-Erdbohrgeräten und vollwertigen Raupenmaschinen bedienen.
JCB Scherenhebebühnen
Der Baumaschinenhersteller JCB engagiert sich nun auch am Markt für Arbeitsbühnen und hat dafür eine breitgefächerte Produktreihe an elektrisch und dieselbetriebenen Scherenhebebühnen entwickelt.
JCB erweitert Produktportfolio um Scherenhebebühnen
Mit der Entwicklung einer breitgefächerten Produktreihe engagiert sich der englische Baumaschinenhersteller JCB nun auch im Markt für elektrische Scherenhebebühnen.
JCB Sicherheitssystem
Sensorisches System für die Sicherheit auf der Baustelle
JCB führt bei seinen Radladern ein neues Sicherheitssystem ein, mit dem das Risiko von Zusammenstößen zwischen Mensch und Maschine verringert werden soll.
JCB DualTech VT
Das Getriebe „Dual Tech VT“ besteht aus einem hydrostatischen Antrieb für Geschwindigkeiten bis 19 km/h und einem automatischen Schaltgetriebe ab einer Geschwindigkeit von 20 km/h.
Neue Getriebeform für Teleskoplader
JCB hat ein Getriebe mit sogenannter Dual-Technologie entwickelt, das die besten Eigenschalten des Schaltgetriebes mit denen des hydrostatischen Antriebs vereinen soll.
JCB DieselMax-Motor
Für mittelgroße Maschinen in Industrie und Bauwesen hat JCB einen neuen 3-l-Dieselmotor entwickelt.
Sparsamer 3-l-Dieselmotor in Produktion
Der englische Baumaschinenhersteller JCB hat einen neuen Dieselmotor mit 3 l Hubraum entwickelt.
JCB Minibagger 8018 CTS und 8026 CTS
1_JCB_im Einsatz.jpg
Maxi-Leistung im GaLaBau
Vom britischen Baumaschinenhersteller JCB stehen GaLaBau-Unternehmen mit den Minibaggern 8018 und 8026 leistungsstarke kompakte Kraftpakete für verschiedenste Anforderungsprofile zur Verfügung.
JCB-Kompaktbagger 85Z und 86C
B1509_86C_Böschung_klein.jpg
Kompaktbagger für den Straßenbau
Mit den 8-t-Baggern 85Z-I mit Nullheck-Überstand und 86C-I mit konventionellem Heck bietet JCB Kompaktbagger an, die mühelos eine Straßendecke aufbrechen und ihre Standfestigkeit beim Ausheben und Verfüllen von Gräben beweisen.
JCB-Modelle für den GaLaBau
JCB Baggerlader 1CXT
Neuzugänge bei Kompaktmaschinen

Weitere Produkte aus der Kategorie Große Erdbaumaschinen:

Doosan: Mobilbagger DX165WR-7
Der neue Kurzheckbagger von Doosan bietet ein umfangreiche Serienausrüstung. (Bild: Doosan Infracore Europe S.R.O.)
Mit reduziertem Heckschwenkradius
Doosan hat den Stufe V-konformen Mobilbagger DX165WR-7 vorgestellt, einen neuen Kurzheckbagger. Dieser ist besonders geeignet für den Einsatz auf begrenztem Raum, insbesondere in städtischen Gebieten oder auf engen Straßen mit starkem Verkehrsaufkommen. Der DX165WR-7 hat den gleichen Unterwagen wie das neue Stufe V-Modell DX160W-7, das mit seinem langen Radstand für einen optimalen Schwerpunkt und eine ideale Gewichtsverteilung sorgt. Damit bietet der DX165WR-7 maximale Leistungsfähigkeit, indem er den extrem kurzen Heckschwenkradius mit der besten Stabilität und Hubleistung in dieser Maschinenklasse kombiniert.
EMB Baumaschinen feiert 30 Jahre Partnerschaft mit Kobelco und zeigt Modell-Premieren
Dahoam beim Tüftler 1
Dahoam beim Tüftler
30 Jahre ist es her, dass Ludwig Ellinger als erster deutscher Händler die Vertretung des Kettenbagger-Herstellers Kobelco für Bayern übernahm. Längst ist aus dem einstigen Garagenbetrieb ein erfolgreiches Unternehmen mit 70 Mitarbeitern, eigenen Niederlassungen und insgesamt 21 Servicestationen geworden, welches neben den japanischen Trägermaschinen auch Anbaulösungen für den Rückbau, Tief- und Straßenbau im Sortiment führt. Am EMB-Hauptsitz in Neukirchen bei Passau zeigte der Firmengründer den Vertretern der Fachpresse neben dem erst 2020 eröffneten „EMB-Forum“ einen breiten Querschnitt des aktuellen Kobelco-Programms.
Hydrema Mobilbagger MX14G
Hydrema MX14G
Mehr Return-on-Investment durch hohe Auslastung
Hydrema Mobilbagger MX14G
Sany: Bagger
Der Sany SY135C ist nun auch mit StufeV erhältlich. (Bild: Sany Europe)
Stufe-V-Modelle mit neuen Features
Im Rahmen der Umstellung auf die Abgasstufe V erhält eine Reihe von Sany-Modellen attraktive Updates, welche die Maschinen für europäische Kunden noch attraktiver machen sollen. In diesem Sinne weiterentwickelt wurden die Modelle SY75C, die Kompaktbagger der 7,5 t Klasse mit Ausleger neben der Kabine sowie das ähnlich aufgebaute Modell SY135C und der SY215C. Im Mittelpunkt standen dabei die Effizienzsteigerung, ein erhöhter Bedienkomfort sowie eine Anpassung hinsichtlich der Ausstattung an den europäischen Markt.
Case: Baggerlader der SV-Serie
In Zusammenarbeit mit FPT hat Case für die Baggerlader der SV-Serie einen neuen F36-Motor der Stufe V entwickelt, der geringere Emissionen bei gleicher Leistung und verbesserter Zuverlässigkeit bietet. (Bild: Case Construction Equipment)
Neue Generation erhält umfassendes Update
Case Construction Equipment bringt eine neue Generation seiner Baggerlader SV-Serie auf den Markt. Sie verfügt nun über eine neue, vergrößerte Fahrerkabine mit verbesserten Bedienelementen und einem neuen FPT-Motor der Stufe V. Die neue Reihe weist laut Unternehmensangaben die besten Ausstattungs- und Leistungsmerkmale in ihrer Klasse auf. Die neue Ausstattung bietet einen höheren Fahrerkomfort, eine höhere Produktivität, geringere Emissionen und niedrigere Gesamtbetriebskosten.
Bobcat: Sechs-Tonnen-Mobilbagger E57W
Die neue Version des Mobilbaggers E57W hat einen Bobcat D24 Stage V-Motor mit einer Leistung von 42,5kW (57PS) bei 2.400 U/min. (Bild: Doosan Bobcat EMEA)
Neues Stage-V-Modell mit höherer Effizienz
Eine neue Stage V-konforme Version des 6-t-Mobilbaggers E57W ist jetzt bei Bobcat erhältlich. Der E57W hat einen Bobcat D24 Stage V-Motor mit einer Leistung von 42,5kW (57PS) bei 2.400 U/min. Ein effizienter Dieseloxidationskatalysator (DOC) und ein Dieselpartikelfilter (DPF) zur Abgasnachbehandlung gewährleisten minimale Emissionen.
Zeppelin: Cat Dozer D4
Der neue Cat D4 mit 13 t Einsatzgewicht erreicht mit seinem Cat C4.4. Motor der Stufe V rund 97 kW (132 PS). (Bild: Zeppelin/Cat)
Assistenzsysteme sorgen für höhere Effizienz
Zeppelin bringt den Cat Dozer D4 auf den Markt, den Nachfolger des Modells D6K2. Als besondere Merkmale der Maschine nennt das Unternehmen hohe Präzision, ein schnelles Ergebnis beim Planieren und hohe Abschubleistung. Neue Assistenzsysteme ermöglichen es, die Leistung der Maschine noch effizienter einzusetzen, gleichzeitig wurden die Sichtverhältnisse verbessert und die Betriebskosten weiter reduziert. Der Cat D4 wiegt 13 t und hat eine Nettoleistung von 97 kW (132 PS).
Die neuen MX-Mobilbagger von Hydrema
Die City-Mobilbagger von Hydrema sind kompakt, effizient und leistungsstark. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 38 km/h können sie schnell zwischen den Einsatzorten hin und her fahren und problemlos in Bereichen mit wenig Platz arbeiten. Bilder: Hydrema
Baureihe aufgewertet
Während die Hersteller von Baumaschinen mit der Umstellung von Stufe IV- auf Stufe V-Motoren beschäftigt sind, um die neuesten Emissionsanforderungen zu erfüllen, führt der dänische Baumaschinenhersteller HYDREMA in diesem Zuge umfangreiche Aufwertungen an seiner Palette von Mobilbaggern ein. Die hochgerüstete MX-Baureihe profitiert von mehr Leistung, höherem Drehmoment und dem neuen fortschrittlichen Telematiksystem von HYDREMA als Standard. Außerdem punktet HYDREMA mit einer deutlich aufgewerteten Kabine in der jeder Fahrer, unabhängig von seiner körperlichen Größe, eine optimale Sitzposition für sich einstellen kann.