Baumanagement-Software hilft bei einem Sanierungsprojekt

Baualltag erleichtern, Nacharbeit vermeiden

Capmo GmbH

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Deutschland

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Seit 2014 saniert der Generalplaner Hütténes Architekten in enger Zusammenarbeit mit dem ImmobilienService der Stadt Mülheim die Otto-Pankok-Schule in Mülheim. Was anfangs mit einer Fassadenerneuerung und Brandschutzmaßnahmen begann, entwickelte sich zu einen umfangreichen Projekt, das voraussichtlich erst 2025 abgeschlossen sein wird. Seit der Zusammenarbeit mit dem Software-Entwickler Capmo wird trotzdem viel Zeit eingespart, denn für die Baustellendokumentation setzt das Architekturbüro die Baumanagement-Lösung des Software-Entwicklers ein. So wird Prozesszeit eingespart und gleichzeitig die Qualität der Ergebnisse gesteigert.

2019 nahm das Architekturbüro die Arbeit mit Capmo auf. Heute macht der Bauleiter Sascha Farys auf der Baustelle mit dem Smartphone oder Tablet Fotos, speichert sie sofort gewerksbezogen ab und gibt dazugehörige Notizen per Sprachbefehl in Capmo ein. „Früher mussten wir zunächst abends alle Fotos ordnen, die wir tagsüber auf der Baustelle gemacht haben. Erst dann konnten wir sie den Gewerken zuteilen. Die Zeit für die Nachbereitung hat sich durch Capmo stark reduziert“, sagt der Architekt.

Digitales Tagebuch direkt vor Ort

Mängel markiert das Team von Hütténes heute direkt im digitalen Bauplan. Vorher waren zum Teil lange Erklärungen notwendig, wo genau die Mängel aufgetreten sind. Jetzt sind sie mit der Markierung im Plan, einem Foto und Notizen dazu für jeden Handwerker ganz einfach aufzufinden. 

Ohnehin hat der Einsatz von Capmo die Dokumentation und Nachverfolgung von Arbeiten oder der Mängelbeseitigung massiv erleichtert. „Früher sind wir ganz klassisch mit dem Klemmbrett auf die Baustelle gegangen, haben mit Stift und Zettel Notizen gemacht und sie dann in Excel-Listen übertragen. Diese Nacharbeit entfällt. Jetzt können wir unseren Bautagesbericht direkt auf der Baustelle erstellen. Auch sichert uns die gründliche Dokumentation für jede Form von Rückfragen oder bei Versäumnissen von Gewerken ab“, sagt Architekt Peter Jebbinek. Bei der Abnahme von Gewerken lässt sich z. B. problemlos nachhalten, welche Arbeiten in den vergangenen Monaten ausgeführt wurden.

Dokumentation vereinfacht

Sascha Farys schätzt, dass sich durch die Nutzung der Baumanagement-Software die abendliche Baudokumentation im Büro um wenigstens 30 %, das entspricht etwa drei Stunden pro Tag, verringert habe. „In dieser Zeit können wir uns nun auf die Kernthemen unserer Arbeit konzentrieren – auf die Qualitätssicherung direkt auf der Baustelle.“

Das ist bei einem aufwendigen Projekt wie der Sanierung der Otto-Pankok-Schule von großer Bedeutung. Denn nicht nur die Fassade des Hauptgebäudes wurde erneuert. Auch die Sporthalle musste bis auf den Rohbau entkernt und saniert werden. Zudem wurde der Naturwissenschaftstrakt abgerissen und wird nun durch einen Erweiterungsbau ersetzt. Zuletzt wird das Innenleben des Hauptgebäudes saniert, um eine Umsetzung moderner Lernkonzepte – weg vom Frontalunterricht, hin zum gemeinsamen Erarbeiten – zu ermöglichen. So sind neben den herkömmlichen Klassenräumen offene Lernlandschaften mit Sitzgelegenheiten für kleinere Lerngruppen vorgesehen. Die Zeit, die das Architekten-Team nun auf der Baustelle statt im Büro verbringen kann, ist also gut investiert.

Digitale Zusammenarbeit ausgebaut

Doch arbeiten auch die Gewerke, mit denen das Team von Hütténes zusammenarbeitet, digital? Sind sie bereit, sich in die Baumanagement-Software einbinden zu lassen? Die Möglichkeit dazu bietet Capmo. Sascha Farys sagt dazu, dass er mit einigen Gewerken digital in Capmo arbeitet, andere sich mit der digitalen Arbeit noch schwer tun. Doch auch das sei kein Problem.

Gewerke und Fachplaner, die Capmo nicht nutzen, bekommen alle Informationen zu offenen Aufgaben per E-Mail. „Es erleichtert meine Arbeit sehr, dass ich keine Informationen mehr abschreiben oder Fotos an die richtige Stelle in einer Word-Datei schieben muss”, so Farys. Zunehmend erkennen Firmen die Vorteile: „Gut läuft es mit anderen Fachplanern“, sagt Farys. „Hier bekommen wir häufiger digitale Rückmeldungen und die Aussage, dass sie ebenfalls darüber nachdenken, mit einer Baumanagement-Software zu arbeiten.“
In Hochzeiten erstellt der Bauleiter wöchentlich 20 bis 30 Aufgaben, sogenannte Tickets, in Capmo. Dazu gehören sowohl Mängel als auch Bauherrenwünsche. Erfahrungsgemäß erhöht sich diese Zahl in der Phase der Übergabe an den Bauherrn. Diese Tickets lassen sich mithilfe von Capmo schnell zuweisen. „Müssten wir alles händisch machen, entstünde ein großer Papierwust“, sagt Architekt Peter Jebbink.

Große Hilfe bei Sanierung im laufenden Betrieb

Durch die Zeitersparnis lassen sich auch die zahlreichen Herausforderungen beim Bauen im Bestand besser planen und bewältigen. Schließlich muss der Schulbetrieb in der Bauphase weiterlaufen. Viele Interimsmaßnahmen sind notwendig, z. B. Ausweichräume in Containern zur Verfügung zu stellen oder Klassen in nebenliegende Schulgebäude auszulagern. Natürlich hat das Team von Hütténes viele Arbeiten in die Ferienzeiten gelegt, um den Schulbetrieb nicht zu stark zu beeinträchtigen. Wenn die Schule 2025 fertig ist, da ist sich Jebbink sicher, wird sie nicht nur zeitgemäße Unterrichtsformen ermöglichen, sondern durch die Arbeit mit Capmo auch zum Vorzeigeprojekt für digitales Baumanagement.

bpz meint: Gerade bei größeren Bauprojekten herrscht Bienenstock-Atmosphäre: Zahlreiche Mitarbeiter von Baufirmen unterschiedlichster Gewerke tummeln sich zur gleichen Zeit auf der Baustelle. Das emsige Treiben muss koordiniert, der Baufortschritt festgehalten werden. Alles, was gut gelaufen ist, oder aber nachgebessert werden sollte, muss erfasst werden. Eine Baustellenmanagement-Software erleichtert an dieser Stelle die Bauleitung, verbessert die Projektkoordination und sorgt für optimiertes Teamwork. Und sie ermöglicht eine vollständige Dokumentation der Prozesse, die allen Beteiligten im Streitfall die gewünschte Sicherheit bringt.

Weitere Informationen:
www.capmo.de

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