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Dank einer breiten Palette an Anbauausrüstungen übernehmen Radlader vielfältige Aufgaben auf der Baustelle

Wirtschaftliche Lastenträger

B2B Fachmedien GmbH

Anschrift:
Im Himmeltal 7
67583 Guntersblum
Deutschland

Das kennt so gut wie jedes Unternehmen der Bauwirtschaft: Weil kein zusätzliches Personal zu bekommen ist, müssen die Baubetriebe schneller werden, um die Aufträge abarbeiten zu können. Der Termindruck zwingt die Profis dazu, die Arbeitseffizienz ausschließlich durch den Einsatz von Technik zu erhöhen. Vielseitig nutzbare Maschinen wie z. B. Radlader entlasten die Arbeiter und können dank Schnellwechsler und einer Vielzahl an verfügbaren Anbauwerkzeugen zahlreiche Aufgaben auf der Baustelle übernehmen. Einst aus landwirtschaftlichen Traktoren entstanden, leisten die Radlader als mobile und starke Hebezeuge wertvolle Dienste und sind aus dem Baugeschehen nicht mehr wegzudenken.

Besonders die kompakten Radlader erfreuen sich großer Beliebtheit in Deutschland: Rund zwei Drittel aller europäischen knickund allradgelenkten Lader werden hierzulande eingesetzt. Das liegt auch daran, dass diese Baumaschinengattung hier maßgeblich weiterentwickelt wurde: Marken wie Atlas, Kramer, O&K, Schaeff oder Zettelmeyer haben entscheidend dazu beigetragen, dass sich das kompakte Gerät in Europa durchgesetzt hat.
Und die ständige Weiterentwicklung der kleineren Radlader verbunden mit den geänderten Anforderungen an die technische Ausstattung der Baustellen haben dafür gesorgt, dass der Lader immer weniger mit seiner ursprünglichen namensgebenden Aufgabe zu tun hat. Zwar arbeiten nach wie vor viele Radlader mit Schaufeln, besonders die größeren, doch bei der breiten Gruppe der Kleinen bis hin zum Mittelfeld wird das Laden zunehmend öfter unnötig. Hier gehört ein Schnellwechsler inzwischen zur werksseitigen Standardausstattung, sodass eine große Zahl von Radladern sich nicht nur im Erd- und Tiefbau bei Ladearbeiten betätigt, sondern als vielseitig verwendbare Geräteträger. Geeignete Anbauausrüstungen für Radlader können auf der einen Seite den Einsatz spezieller Maschinen samt An- und Abtransport erübrigen und auf der anderen Seite bestimmte Arbeitsschritte deutlich rationalisieren.

Anbaugeräte in Hülle und Fülle

Die für den Erdbau einst konzipierten Maschinen können sich nun auch im Straßenbau nützlich machen und dadurch den Einsatz separater Maschinen erübrigen. So kann für die Bodenverbesserung z. B. ein Bindemittelstreuer an den Lader angekuppelt und mit dem passenden Bindemittel befüllt werden. Anschließend wird Bindemittel und Aushubmaterial mit einem Schaufelseparator gemischt und der Boden dadurch aufbereit. Gerade wegen ihrer guten Mobilität eignen sich Radlader für derartige Arbeiten oft besser als Hydraulikbagger. Auch bei Graderarbeiten muss nicht unbedingt auf eine Spezialmaschine zurückgegriffen werden: Anbaugrader verwandeln kompakte Radlader im Handumdrehen in Hochleistungsplanierer. Besonders bei kleinen und verwinkelten Flächen hat diese Kombination Vorteile gegenüber den weniger wendigen Gradern. Mit ähnlich gutem Erfolg können Bauunternehmen dank hydraulisch angetriebener Verdichterplatten, selbstnivellierender Anbau-Straßenfräsen, Asphaltverteiler und -boxen kleinere Straßenbauprojekte im Alleingang durchführen.

Mit Gabelträger am Schnellwechsler ausgestattet, ersetzen sie Gelände- und Gabelstapler und sind auch bei Umschlag- und Ladearbeiten besser, vielseitiger und schneller. Auch mit Kehrmaschine, Kranarm, Mähwerk, Hydraulikhammer, Mulcher, Schneepflug, Hubkorb, Frontbagger, Betonmischer, Pflasterverlegezange oder Holzspalter kann die Multifunktionsmaschine ausgerüstet werden, wodurch der Flexibilität eines Laders kaum Grenzen gesetzt sind. So unterstützt er alle möglichen Arbeiten im GaLa-Bau, Kommunalbereich oder Baubetrieb. Das steigert die Auslastung der Maschinen und macht sie zu begehrten Helfern bei fast jedem Projekt.

Gute Zukunftsaussichten

Auch wenn sich die Radlader in den letzten Jahrzehnten äußerlich kaum verändert haben – technisch hat sich hier einiges getan. Vollelektrische Lader wie es sie z. B. von Kramer, Tobroco-Giant, Schäffer, Avant Tecno, Volvo CE oder Multione gibt, machen es nun möglich, die Maschinen bedenkenlos sowohl bei Arbeiten in Gebäuden als auch für Baustellen in den Innenstädten emissionsfrei und geräuscharm einzusetzen. Bei größeren Kalibern muss wg. der benötigten Leistung immer noch auf den Dieselantrieb gesetzt werden, daher richten sich die Weiterentwicklungen in diesem Bereich in Richtung der Energieeffizienz. Dafür sorgt u. a. das leistungsverzweigte Getriebe, welches im Vergleich zu konventionellen Lösungen Kraftstoffeinsparungen von bis zu 30 % möglich macht. Das Getriebe verbindet den hydrostatischen Antrieb für kurze Ladespiele mit dem mechanischen Antrieb für lange Strecken und Bergfahrten. Je nach Last und Geschwindigkeit wird das Verhältnis der beiden Zweige kontinuierlich geändert. Der stufenlose Antrieb lässt das Gerät so stets in einem Drehzahlbereich arbeiten, in dem die Effizienz des Motors besonders hoch ist. Das sorgt nicht nur für einen geringeren Dieselverbrauch, sondern auch für eine Erhöhung des Fahrkomforts.

Zu weiteren Meilensteinen in der Entwicklung gehören die intelligenten Assistenzsysteme, die nach und nach in die Ausstattungslisten der Hersteller kommen und auf der anderen Seite durch ihren Nutzen auf hohes Interesse bei Anwendern und Unternehmern stoßen. Dazu gehört z. B. eine integrierte und hochgenaue Kontrollwaage, die im normalen Ladeprozess vollautomatisch die bewegte Tonnage erfasst und aufzeichnet. Ein Über- oder Unterladen der Maschine werden vermieden, zudem können so der tägliche Umschlag und weitere Leistungsangaben wie Anzahl der Ladezyklen oder Schaufelgewicht transparent gemacht werden. Die aktive Personenerkennung, die z. B. Liebherr im Angebot hat, überwacht den Heckbereich des Radladers und warnt den Fahrer vor Gefahren. Für noch mehr Sicherheit sorgen Kamerasysteme, die dem Fahrer jederzeit einen 360°-Blick rund um den Radlader bieten. Währenddessen ermöglicht das Assistenzsystem Autodig von Caterpillar vollautomatisches Beladen der Schaufel, wodurch die Füllfaktoren steigen und die Ladezyklen sich verkürzen. 

Zeppelin: Cat-Kompaktradlader 906, 907 und 908

Gerade eben auf den Markt gekommen ist die neue Generation der kompakten Cat-Radlader in der Klasse 5 bis 7 t Einsatzgewicht mit hydrostatischem Antrieb, zuschaltbaren Differentialsperren, Knickpendelgelenk und kräftiger Z-Ladekinematik. Die ab sofort bei Zeppelin verfügbaren Modelle Cat 906, 907 und 908 zeichnen sich durch einen neuen Antriebsmotor, eine neu gestaltete Kabine und zahlreiche Weiterentwicklungen im Detail aus. Die robuste Z-Kinematik, gesteuert mit leichtgängigem elektrohydraulischem Multifunktions-Joystick, ermöglicht optimale Sichtverhältnisse, hohe Hub- und Grabkräfte und führt beim Stapeln die Last automatisch parallel. Der neue Cat Motor C2.8 (Stufe V) mit automatischer Motorabschaltung bei längerem Leerlauf für nochmals reduzierten Kraftstoffverbrauch und der überarbeitete Antriebsstrang ermöglichen mehr Tempo und reichlich Felgenzugkraft. Der Cat Motor C2.8 liefert die gleiche Bruttoleistung von 55,7 kW (74 PS) wie der vorherige Motor, aber mit 13 % mehr Drehmoment, was zu einer Verbesserung der Fahrleistung und der Zugkraft führt. Mit dem Shift-on-the-Go-Getriebe bietet er erhöhte Fahrgeschwindigkeiten bis 40 km/h; größere Tankkapazitäten von 30 % sorgen für längere Arbeitszyklen.

Die Hydraulik der neuen Lademaschinen wurde darauf ausgelegt, hydromechanische Anbaugeräte in jeder Betriebssituation problemlos und effizient anzusteuern. Die Schaufelkapazitäten wurden in der gesamten Baureihe erhöht, was die Umschlagleistung der Cat-Lader der neuen Generation noch vergrößert.

Doosan: DL-Kompaktradlader

Auch Doosan hat gerade brandneue Kompaktradlader-Modelle ins Angebot aufgenommen. Die fünf Modelle - DL60-7, DL65-7, DL80-7, DL85-7 und DL80TL-7 - der 3,5-bis 5,0-Tonnen-Produktreihe decken ein breites Spektrum von Anwendungen ab. Als Highlights bei den neuen hebt Doosan den leistungsstarken Stufe V-Motor, den hydrostatischen Vier-Rad-Antrieb, die 100-Prozent-Differenzialsperre an beiden Achsen, die vielseitige und leistungsfähige Hydraulik sowie eine hohe Hubkapazität bei zuverlässiger Stabilität hervor.
Die Modelle DL60-7 und DL65-7 werden von einem Stufe-V-Motor angetrieben, der bei 1.600 U/min eine Leistung von 48,5 kW (66 PS) aufbringt. Der Stufe-V-Motor in den Modellen DL80-7, DL85-7 und DL80TL-7 leistet 55 kW (75 PS) bei 1.500 U/min. Beide Stufe-V-Motoren sorgen durch Hochdruck-Kraftstoffeinspritzung und präzises Zeitsteuerverhalten für eine besonders effiziente Kraftstoffverbrennung und einen optimalen Motorarbeitstakt. Der Hydrostatikantrieb liefert eine leistungsstärkere Beschleunigung und sorgt in allen Situationen für einen reibungslosen, ruckelfreien Betrieb. Das Bremspedal bietet eine Inchfunktion. Ohne Druck auf dem Bremspedal ist die volle Leistung für das Antriebssystem verfügbar. Bei leichtem Druck auf das Bremspedal wird die Fahrgeschwindigkeit verringert, und die Arbeitshydraulik kann mehr Motorleistung in Anspruch nehmen. Bei vollem Druck auf das Bremspedal steht die Maschine still. In diesem Fall kann die Arbeitshydraulik die gesamte Motorleistung nutzen. Das spart Kraftstoff und beschleunigt die Hydraulikvorgänge. Die 100-Prozent-Differenzialsperre an beiden Achsen sorgt stets für hohe Traktion und Zugkraft sowie feinfühlige Bewegungen. Dank optionaler Tandem-Pumpe, einem doppeltwirkenden Zusatzkreislauf hinten und bis zu drei doppeltwirkenden Zusatzkreisläufen am Hubarm hat der Anwender der neuen Radlader stets genügend Hydraulikleistung, selbst für anspruchsvollste Anbaugeräte und Anwendungen. Für die Modelle DL80-7, DL85-7 und DL80TL-7 ist optional eine Hochleistungshydraulik für bis zu 121 l/min verfügbar.

Volvo: Radlader L20 Electric

Bei Volvo ist seit Anfang des Jahres der neue kompakte Radlader L20 Electric zu haben, nach dem L25 Electric das zweite elektrische Radlader-Modell des schwedischen Unternehmens. Der L20 Electric basiert auf dem bewährten Konzept des größeren Modells L25 Electric. Er verfügt über 1,8 t Nutzlast und ein Parallel-Hubgerüst für gute Sicht auf das eingesetzte Anbaugerät. Er hat eine hervorragende Hubhöhe sowie 100 % Parallelführung – und ist damit auch für Gabelanwendungen geeignet. Der elektrische Radlader liefert bis zu sechs Stunden aktive Arbeit pro Ladung. Er wird mit einem Batteriepaket (33 kWh oder 40 kWh) ausgeliefert und reduziert den Wartungsaufwand um 30 %. Neben den ruhigeren Arbeitsbedingungen durch den nahezu geräuschlosen Betrieb wird der Bedienkomfort auch durch die neue automatische Feststellbremse mit Berganhaltefunktion und einer Reihe von anpassbaren Arbeitsmodi erhöht.
Der Elektro-Radlader verfügt über ein integriertes On-Board-Ladegerät, mit dem er in weniger als sechs Stunden von 0 auf 100 % aufgeladen werden kann. Mit einem optionalen externen Schnellladegerät wird der L20 Electric in weniger als zwei Stunden vollständig geladen. Um ein möglichst genaues Bild zu erhalten, können Volvo-Händler die erwartete Betriebszeit und die optimale Ladelösung basierend auf den Aktivitäten der Kunden berechnen. 

Yanmar: Radlader V120

Yanmar ist mit seinen vier Radladern mit Einsatzgewichten von 4,9 bis 7 t ausschließlich im Kompaktsegment unterwegs. Zuletzt ist im Sommer 2021 das größte Modell, der V120 auf den Markt gekommen. Die Maschine ist vielseitig für unterschiedliche Einsätze geeignet – ob auf beengten Baustellen in städtischen Bereichen, bei Infrastruktur-Projekten, in der Landwirtschaft oder im Landschaftsbau. Der V120 wird serienmäßig von einem robusten 3,6-Liter-Vierzylinder-Turbodieselmotor angetrieben, der mit einem DPF und Ladekühler ausgestattet ist. Damit erfüllt er die EU-Abgasnorm Stufe V. Die Common-Rail-Technologie und Direkteinspritzung tragen zudem zu maximierter Leistung bei und bieten dem Bediener gute Kontrolle. Der Motor liefert 101 PS bei 2.000 U/min und ein Drehmoment von 410 Nm bei 1.600 U/ min, so dass der Radlader bei Bedarf eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 36 km/h erreicht.

Die moderne Parallelkinematik des V120 ermöglicht schnelles und präzises Beladen – ohne die kontinuierliche Anpassung des Lastwinkels. Die maximale Hubhöhe beträgt 3.365 mm, die maximale Schütthöhe 2.680 mm, die statische Kipplastkapazität liegt bei 5.000 kg (gerade) und 4.400 kg (volle Drehung) und die maximale Grabkraft bei 55.000 N. Die unabhängige Arbeitshydraulik läuft reibungslos und zuverlässig über eine Verstellpumpe. Damit baut sie einen Arbeitsdruck von 250 bar und eine Leistung von 81 l/min auf.
Dank der 40°-Knicklenkung und einem Wenderadius von nur 2.155 mm (4.680 mm Schaufelkreis) ist die Maschine sehr wendig. Ausgestattet mit hydrostatischem Getriebe, permanentem Allradantrieb und automatischem Selbstsperrdifferenzial verfügt der V120 über eine sehr gute Traktion, die den Transport schwerer Lasten in anspruchsvollem Gelände ermöglicht. Das Yanmar-Hinterachs-Pendelsystem sorgt außerdem für hohe Stabilität, indem es alle vier Räder mit Schwenkwinkeln von bis zu 8˚ auch bei Unebenheiten auf dem Boden hält.

Avant Tecno: Multifunktionslader Avant 860i

Das finnische Unternehmen Avant Tecno bietet eine umfangreiche Palette seiner Avant-Multifunktionslader im Kompaktsegment an. Es gibt insgesamt 17 Modelle in sieben Größen und 40 Varianten mit Verbrennungs- und E- Motor. Die Hubkraft beginnt bei 350 kg mit dem 200er-Modell und schließt ab beim 800er-Modell mit einer Hubkraft von 1,9 t bei einem Eigengewicht von bis zu 2,8 t. Vorteile der Avant-Lader im Einsatz sind nach Unternehmensangaben die Standfestigkeit, die Schnellwechselsysteme für die Anbaugeräte, die Hydraulik, die Wendigkeit, das leichte Gewicht, die gute Sicht sowie der Teleskoparm. Avant Tecno bietet dazu eine große Bandbreite von insgesamt über 200 Anbaugeräten. Das Flaggschiff unter den Multifunktionsladern ist der Avant 860i. Ausgerüstet mit einem 42 kW/57-PS-Kohler-Motor und Dieselpartikelfilter mit automatischer Regeneration stellt er dem Nutzer eine maximale Hubkraft von 1,9 t und eine maximale Hubhöhe von 3,5 m zur Verfügung. Er stößt damit an die Grenzen der Leistungsfähigkeit von Kompaktladern. Dennoch bleibt er mit einer Breite von 1,5 m, einer Länge von 3,4 m, einer Höhe von 2,2 m und einem Gewicht von 2,5 t eine kompakte, gelenkige und vielseitige Maschine. Sein Gewicht macht es zudem möglich, ihn auf einen 3,5 t-Anhänger umzusetzen.

Das Antriebskonzept mit niedrigem Schwerpunkt, starrem Knickgelenk, vier Hydraulik-Radmotoren, ausschaltbarem Vierradantrieb und Anti-Slip-Ventil ist sehr praxisorientiert. Das hydrostatische Getriebe des 860i mit einem hydraulischen Antriebsmotor an jedem Rad sowie zwei Fahrgeschwindigkeitsbereichen ist ein bewährtes Merkmal der Avant-Kompaktlader. 

Schäffer: Radlader 5470 Z

Schäffer hat insgesamt acht kompakte Radlader im Portfolio. Das größte Modell ist der 5470 Z, ein Allrounder für viele Anwendungen in der 0,8 m3-Klasse. Die 5 t schwere Maschine erfüllt alle Vorgaben der Abgasstufe V und senkt somit den Schadstoffausstoß deutlich. Angetrieben wird der 5470 Z von einem Deutz-Motor mit 45 kW. Optional ist die Maschine mit einer Leistung von 55 kW erhältlich.

Die Schwinge und die Kabine des Laders wurden neu konstruiert. Der niedrig ausgeführte Vorderwagen und das schmal ausgeprägte Ladegerüst sorgen in Kombination mit der erhöhten Sitzposition des Fahrers für eine sehr gute Sicht auf das Anbauwerkzeug. Die Hubhöhe des Laders beträgt 3,25 m bei einer Hubkraft von 3,6 t. Die stark ausgeprägte Z-Kinematik am Werkzeugzylinder gewährleistet zudem hohe Ausbrechkräfte. Die neue Kabine ist deutlich geräumiger und bietet mehr Platz beim Einstieg und während der Arbeit.
Für die hohen Schubkräfte und die nötige Agilität der Maschine ist der sehr hohe Arbeitsdruck von 510 Bar im Antriebsstrang verantwortlich. Die damit verbundene Steigerung des Wirkungsgrades ist ein weiterer Vorteil. Dies erlaubt einen sehr effizienten und kraftstoffsparenden Einsatz des Laders. Die Fahrgeschwindigkeit beträgt serienmäßig 20 km/h, optional ist die Maschine auch mit 30 km/h erhältlich.

Technische Innovationen, die für zusätzlichen Fahrkomfort sorgen, sind die automatische Schubkraftregelung High Traction Force (HTF) und der elektronisch geregelte Fahrantrieb Schäffer Power Transmission (SPT), der die Effizienz der Maschine weiter steigert.

Kramer: Radlader der 8er-Serie

Kramer verfügt über die kompakten Radlader der 5er-Serie und die mittelgroßen Maschinen der 8er-Serie. Mit dem Kramertypischen ungeteilten Rahmen und der Allradlenkung verfügen die sechs Modelle der 8er-Serie nicht nur über eine enorme Wendigkeit, sondern auch über Standsicherheit in jeder Arbeitssituation. Die hohe Wendigkeit der Premiumserie von Kramer ist durch die Allradlenkung, welche enge Wenderadien je nach Maschine von nur 2.840 mm möglich macht, gegeben. Neben der Allradlenkung verfügen die Modelle serienmäßig über zwei weitere Lenkarten: Vorderachsenlenkung und Hundegang. Dies schafft eine noch größere Sicherheit bei Fahrten mit hohen Geschwindigkeiten und macht das Manövrieren in engsten Raumverhältnissen besonders einfach. Außerdem bieten die Radlader ein Mehr

an Komfort, Ergonomie und Funktionalität. Die vollwertig nutzbare rechte Tür sorgt in Kombination mit dem verstell- bzw. schwenkbaren Lenkrad und der Vorsteuerkonsole für einen sicheren beidseitigen Ein- und Ausstieg auch zur verkehrsabgewandten Seite. Den Arbeitsalltag erleichtert zusätzlich die sehr gute Sicht auf das Anbaugerät und Arbeitsumfeld sowie der hohe Bedienkomfort durch den Multifunktions-Joystick.

Die Flaggschiffe der 8er-Serie sind die Modelle 8155 und 8180. Mit einem Betriebsgewicht von über 11 t können Stapelnutzlasten von mehr als 4 t realisiert werden. Die Maschinen sind zudem mit leistungsstarker Load-Sensing-Hydraulik, dem innovativen Fahrantrieb ecospeedPRO (optional) und einem 100 kW starken Deutz Motor TCD 3.6 (Stufe V) ausgestattet. Optional sind diese Radlader mit dem Deutz TCD 4.1 (Stufe V) mit 115 kW erhältlich.

Ein weiterer Vorteil der 8er-Serie: die Anhängerkupplung in Verbindung mit einer Traktorenzulassung (beides optional) macht jeden Radlader zur Zugmaschine.

Liebherr: Mittelgroße Radlader-Baureihe

Liebherr hat gerade erst vor wenigen Wochen eine neue mittelgroße Radlader-Baureihe mit Einsatzgewichten von 13,1 bis 15,4 t vorgestellt. Die drei Modelle L 526, L 538 und L 546 der neuesten Generation 8 verfügen in Standardausführung über Schaufelgrößen zwischen 2,2 und 3,0 m3 und zeichnen sich durch einen deutlichen Leistungsschub im Vergleich zur Vorgängergeneration aus. Der neue L 526 hat zum Bespiel rund 20 % mehr Motorleistung und über 20 % höhere Ausbrechkräfte als sein Vorgänger. Auch die Modelle L 538 und L 546 bieten Leistungssteigerungen in allen Bereichen: Etwa beim optimierten Fahrantrieb und bei der erhöhten Zugkraft, um sicherzustellen, dass die neuen Radlader im Arbeitsalltag dynamisch beschleunigen und kraftvoll in das zu verladende Material eindringen.

Die Stahlkonstruktion des Vorderwagens wurde bei den neuen Modellen verstärkt, um die Maschinen auf den Umschlag schwerer Lasten vorzubereiten. Konstruktive Verstärkungen am neuen Hubgerüst, zum Beispiel bei den Schaufelarmen oder beim Querrohr, erhöhen die Robustheit. Die optimierte Z-Kinematik mit ihrer elektrohydraulischen Vorsteuerung erhält teils größere Hydraulikzylinder und stärkere Arbeitspumpen. Die Kombination dieser Neuerungen ermöglicht schnellere Taktzeiten und dynamische und kraftvolle Arbeitsbewegungen – auch mit schweren Anbauwerkzeugen wie Hochkippschaufeln oder Holzgreifern.
Neben dem neuen Hubgerüst tragen vor allem die Optimierungen beim hydrostatischen Fahrantrieb zur gesteigerten Produktivität der Radlader bei. Die neuen stärkeren Motoren zeichnen sich durch ein höheres maximales Drehmoment bei einer niedrigeren Nenndrehzahl aus. So können Leistung und Effizienz bei gleichbleibend geringem Kraftstoffverbrauch gesteigert werden. 

Case: Radlader G-Serie Evolution

Case Construction Equipment ist 2021 mit seinen neuen mittelgroßen Evolution Radladern der G-Serie auf den Markt gekommen. Die neuen Modelle mit Einsatzgewichten von 6,3 bis 17,4 t bieten viele Verbesserungen, die eine Verlängerung der Betriebsdauer, eine verbesserte Leistung und Produktivität sowie eine bessere Feinsteuerung zur Folge haben.

Zuverlässigkeit und Zeitersparnis standen bei der Entwicklung des neuen Nutzlastsystems im Vordergrund. Die Anzeige wurde direkt in das Hauptdisplay der Radlader integriert und zeigt das Schaufelgewicht, die Anzahl der Ladevorgänge, das kumulierte/laufende Gewicht, die Auftragsverfolgungsdaten und vieles mehr an. Der Maschinenführer kann so jeden Lkw präzise beladen und Unter- bzw. Überlastsituationen vermeiden, da jede Schaufel genau gewogen wird.

Case SiteConnect und SiteWatch sind ebenfalls serienmäßig für drei Jahre bei jedem Evolution Radlader der G-Serie inbegriffen. Die SiteWatch-Telematik ist eine Lösung, die zur Erfassung wichtiger Informationen über die Leistung und den Standort der Maschine und der schnellen Bereitstellung dieser Daten entwickelt

wurde. Das mit einem neuen Dashboard für intuitive Navigation ausgestattete Site-Watch ermöglicht per Fernzugriff eine klare Identifizierung von Problemen, ohne die physische Anwesenheit des Fahrers oder Flottenmanagers zu erfordern.
Völlig neu ist das Touchscreen Control Centre. Dabei handelt es sich um ein Touchscreen-Display, das wie ein Tablet den Zugriff auf alle wichtigen Maschineneinstellungen und Betriebsdaten ermöglicht, so dass der Fahrer schneller auf plötzlich eintretende Betriebsbedingungen reagieren kann.

Kiesel: Hitachi-Radlader ZW220-7

Hitachi bringt derzeit Zug um Zug die Radlader der neuen 7er-Serie heraus, die speziell für den europäischen Markt entwickelt wurden. Das erste – seit einigen Monaten beim Händler Kiesel – verfügbare Modell ist der ZW220-7 mit 13 t Einsatzgewicht. Hitachi hat vor allem die Sicherheit und den Bedienkomfort verbessert.
Für hohe Arbeitssicherheit beim ZW220-7 sorgt vor allem das Aerial-Angel-Kamerasystem auf der Kabine und ein Heck-Radar-Warner. Auf dem neuen LCD-Monitor sieht der Fahrer die zur 270-Grad-Luftansicht kombinierten Aufnahmen dreier Winkelkameras. Zudem warnt ihn das Display optisch und akustisch, wenn das Heck-Radar Objekte erfasst. Bei nächtlichen Einsätzen sorgen acht LED-Arbeitsscheinwerfer für Helligkeit. Die Klimaautomatik in der hydraulisch gelagerten Kabine schützt den Bediener vor Schadstoffen und sorgt für angenehme Temperierung. Das Hitachi-Entertainmentsystem hat Premium-Qualität und im luftgefederten, beheizbaren Komfortsitz arbeitet man ermüdungsfrei. Zu einem guten Bedienkomfort tragen auch die neuen, elektrisch vorgesteuerten Bedienhebel bei, die am Fahrersitz mitschwingen. Damit lassen sich das Hubgerüst, die Schaufel und hydraulische Anbaugeräte sehr feinfühlig steuern.

Der ZW 220-7 ist Hitachis erster Stage-V-konformer Radlader. Sein neuer Cummins-Motor erreicht mehr Drehmoment schon bei geringerer Drehzahl. Mit dem neuen ECO-Messinstrument können Maschinenführer zudem den Spritverbrauch stets im Blick haben und optimieren. Für zusätzliche Effizienz sorgt der Hitachi-Payload Checker. Er zeigt anhand der Daten der integrierten Kontrollwaage Über- oder Unterladungen an. 

Hyundai: Radlader der HLA-Serie

Hyundai ist seit 2020 mit den Radladern der HLA-Serie am Markt präsent. Die Angebotspalette besteht aus acht Modellen mit Einsatzgewichten von 13,1 bis 31 t und für Schaufelvolumina von 2,6 bis 5,6 m3. Neben reduzierten Verbrauchswerten wartet die HLA-Serie mit zahlreichen weiteren umweltschonenden Attributen auf. Eine automatische Motorabschaltung hält Kraftstoffverbrauch und Emissionen unter Kontrolle. Die Betriebsart und die Zeit, die der Motor „leer“ läuft, sind vom Fahrer je nach den Arbeitsbedingungen einstellbar, was wiederum die Effizienz erhöht.
Auch das Standard-Fünf-Gang-Getriebe mit Überbrückungskupplung reduziert den Kraftstoffverbrauch. Eine ECO-Anzeige ermöglicht den wirtschaftlich orientierten Betrieb durch häufige Überprüfung der

Maschinenzustände. Die ECO-Anzeige ändert ihre Farbe mit dem Motordrehmoment und der Kraftstoffeffizienz. Außerdem werden Durchschnitts- und Gesamtverbrauch überwacht. Das serienmäßige ECO-Fahrpedal unterscheidet zwischen sparsamem Betrieb und Leistungsbetrieb – im Sparbetrieb ist der Kraftstoffverbrauch deutlich niedriger.
Im H-Modus reduziert die intelligente Kupplungstrennfunktion ICCO die Verlustleistung am Drehmomentwandler. Die geringere Hitzeentwicklung durch ICCO kommt insgesamt der Kraftstoffeffizienz zugute. Das hydraulische Sperrdifferenzial erhöht zum einen die Produktivität und wirkt zum anderen kraftstoffsparend, indem es Reifenschlupf vermeidet.

Die neue ROPS/FOPS-Kabine ist mit voll einstellbarem Sitz sehr komfortabel und bietet dem Fahrer 10 % mehr Platz. Sie ist besonders stark schallgedämmt und nutzt modernste schallmindernde Techniken, die maximale Ruhe bei der Arbeit in lauten Umgebungen wie Kiesgruben oder Abfalldepots garantieren.

Komatsu: Radlader WA800-8

Komatsu Europe verfügt über ein breites Angebot von Radladern in allen Größenklassen von 5 t bis 220 t Betriebsgewicht. Das neueste Modell ist der WA800-8, mit einem Betriebsgewicht von 115 t und einer Nenn-Nutzlast von 20.700 kg eine der größten Maschinen. Das Modell entspricht mit seinem durch Komatsu selbst entwickelten und hergestellten Motor und Abgasnachbehandlungssystem der neuesten Abgasnorm EU-Stufe V. Des Weiteren besitzt der Radlader zwei Dieselpartikelfilter, zwei Turbolader mit variabler Geometrie, eine gekühlte Heavy-Duty-Abgasrückführung, eine neue Motorsteuerung, eine Kurbelgehäuseentlüftung und benötigt kein AdBlue. Zur Standardausrüstung gehören zudem Schaufeln bis 11,5 m3, die einen weiterentwickelten Überlaufschutz sowie einen größeren Radius und Bodenwinkel besitzen. Dies führt zu einem besseren Eindringverhalten und höheren Füllfaktoren. Die ultrastarken Zähne und die vergrößerten Freischnitt-Flügel sorgen für längere Einsatzzeiten, schützen die Reifen und reduzieren Wartungskosten. Die präzise Nutzlastwaage, die zur Standardausrüstung gehört, verhindert ein Überladen von Muldenkippern.

Weitere Unterstützung für den Fahrer bietet die Modulationskupplung. Sie ermöglicht eine genaue Steuerung der Zugkraft und damit schnelle Bewegungen der Arbeitsausrüstung sowie vorsichtiges Heranfahren an Muldenkipper. Das variable Zugkraftkontrollsystem optimiert die Zugkraft auf allen Untergründen, verhindert Schlupf und senkt Wartungskosten.

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Noch vor knapp 200 Jahren waren Walzen von Pferden gezogene Geräte aus Gusseisen, die – zusätzlich durch Steine oder Wasserballast beschwert – rein statisch den Untergrund im Straßen- und Erdbau verdichteten. Heute sind Walzen und Walzenzüge leistungsfähige und hochtechnisierte Geräte, die tagein tagaus für ausreichende Tragfähigkeit sämtlicher Böden, Trag- und Frostschutzschichten sowie Asphaltbeläge sorgen. Da sie in vielen Aspekten einem Auto ähneln, gehören sie zu den ersten großen Baumaschinen, die elektrifiziert wurden, und sind zudem aussichtsreiche Anwärter für die autonome Baustelle der Zukunft.
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„Sei schlau – geh‘ zum Bau!“
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Die Schwerkraft im Griff
Weit über den Köpfen, in schwindelnder Höhe ziehen sie ihre Kreise und helfen den Baustellentrupps tagein, tagaus, die Schwerkraft zu überlisten. Obendrehende Turmkrane sind seit vielen Jahrzehnten das weithin sichtbare Zeichen jeder Baustelle und haben trotz wachsender Konkurrenz durch weitere Krankopnzepte nichts an ihrer Relevanz eingebüßt. Umgekehrt: seit geraumer Zeit „jagen“ sie auch im fremden Terrain und werden dort eingesetzt, wo zuvor Raupen-, Auto- oder Schnellmontagekrane verwendet wurden. Nicht zuletzt deshalb, weil die Konstruktionsabteilungen der Hersteller viel Aufwand betreiben, um die größten Kostenfaktoren wie Montageaufwand und Transport zu optimieren.
Sie sind zügig unterwegs und lassen sich vielseitig nutzen – die Mobilbagger sind hierzulande sehr beliebt
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Mobile Baustellenflitzer
Beim Einsatz von Baumaschinen auf der Baustelle gilt es, unproduktive Zeiten so gut es geht zu eliminieren. Bauunternehmen sind daher gefordert, bei der Wahl des passenden Baustellenequipments u. a. auf Leistungsfähigkeit, Einsatzflexibilität und Kosteneffizienz der Maschinentechnik zu achten. Die richtige Antwort auf den Termindruck auf Baustellen kann daher die Entscheidung für einen Radbagger sein, der dank seiner hohen Mobilität zahlreiche Arbeiten schneller als andere Baumaschinen erledigen und den Baustellenwechsel ohne Transportunterstützung in Eigenregie bewältigen kann. Dieses Plus an Bewegungsfreiheit ist der Grund, wieso sich die Mobilbagger als dynamische Baustellenallrounder einer steigenden Nachfrage erfreuen.
2D- und 3D-Maschinensteuerungssysteme optimieren die Arbeitsabläufe und entlasten die Fahrer
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Kosten runter, Bauleistung rauf
Trotz der aktuellen Abkühlung einzelner Bausegmente kämpfen Bauunternehmen nach wie vor gegen Kostendruck und Fachkräftemangel. Das zwingt die Firmenlenker dazu, traditionelle Arbeitsweisen in Frage zu stellen und nach Wegen zu suchen, die Effizienz der vorhandenen Baustellen-Mannschaft zu erhöhen. Viel Potenzial bietet dafür ein konsequenter Einsatz von Baumaschinensteuerungen sowie die Nutzung von digitalem Aufmaß und 3D-Plänen. So wird die Arbeitsvorbereitung vereinfacht und beschleunigt während baubegleitende Absteckungen und permanente Höhenkontrollen weitgehend entfallen. Gleichzeitig wird durch diese Systeme eine höhere Genauigkeit der Ausführung gewährleistet.
Der Ladekran wandelt sich zur beliebten Option für Hebeaufgaben jeder Art
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Der Kran zum Mitnehmen
Bei vielen Einsätzen geht am Ladekran kein Weg vorbei. In der Stadt punktet er aufgrund seines geringen Drehbereichs und fehlendem Kontergewicht durch schnelle, unkomplizierte Einsätze mit überschaubaren Behinderungen für Anwohner und Autoverkehr. Durch die variable Abstützung und Zusatzknicksystem kann er platzsparend am Gebäude stehen und bei Neubau, Sanierung oder Wartung auch schwergewichtige Hebeaufgaben übernehmen. Oder er agiert als Hilfskran, um größere Krane zu rüsten und deren Zubehör zu transportieren. Und mit pfiffigen Anbauausrüstungen ausgestattet, kann er auf Bauhof und Baustelle andere Maschinen wie Kran, Stapler und Radlader komplett erübrigen.
Die Bausaison kann kommen
Tiefbau Live 1
Mit der BAU in München sowie dem Messedoppel RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE startet die Branche ins Baujahr 2023
Wenn sich die kalte Jahreszeit endlich verabschiedet, steigen nicht nur die Temperaturen, sondern sicherlich auch die Bautätigkeit in unserem Land. Um die nötigen Impulse für die Umsetzung kleiner und großer Bauprojekte zu liefern, haben sich zwei wichtige Veranstaltungen in Stellung gebracht: Die BAU in München und die Demonstrationsmesse RecyclingAKTIV & Tiefbau-LIVE (RATL), die auf dem Karlsruher Messegelände stattfindet.
Mobile Brecheranlagen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Verwertung anfallender Bauschuttmassen
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Vom Abfallprodukt zum Rohstoff
Werden irgendwo Gebäude neu errichtet oder Altbestand rückgebaut, dann fällt tonnenweise Erdaushub und Abrissmaterial an. Nicht verwunderlich also, dass die Bau- und Abbruchabfälle mit einem Anteil von über 55 % den Großteil des deutschen Brutto-Abfallaufkommens ausmachen. Um Ressourcen, Deponiegebühren und Transportkosten zu sparen, sollte Bauschutt und Straßenaufbruch daher am besten noch direkt auf der Baustelle recycelt werden, um daraus neues Baumaterial gewinnen zu können. Unentbehrlich dafür sind mobile Brecheranlagen geworden, die einst für Steinbrüche entwickelt wurden.
Teleskoplader – starr und drehbar – werden vielen alltäglichen Einsatzanforderungen im Baugewerbe gerecht
12 01 2023 Manitou
Bauprofis langer Arm
Für viele Bauunternehmer ist die Vielseitigkeit der Baumaschine bei der Investitionsplanung ein wichtiges Merkmal. Für Andere ist Technik, die alles ein bisschen kann, aber nichts richtig, total verpönt. Entsprechend schmal ist der Grat zwischen „Must-have“ und „Nice-to-have“. Die Teleskoplader haben es geschafft, sich innerhalb der letzten drei Jahrzehnte von exotischen Spezialmaschinen zu durchaus gefragten Allroundern zu entwickeln. Auch wenn sie im heimischen Baualltag längst nicht so bekannt wie herkömmliche Radlader sind, gehören sie heute zum festen Bestandteil des Baugeschehens – hier und da auch als echte Schlüsselmaschinen.
Batterieelektrische Baumaschinen befreien die Städte von Lärm, Feinstaub und CO2-Emissionen
bpz 11 2022 Bobcat
Elektro-Power auf der Baustelle
Diese Technologie bestimmte nicht nur die Innovationen auf der bauma 2020: Baumaschinen mit elektrischem Antrieb machen emissionsfreies Arbeiten auf der Baustelle möglich und gehören daher seit einigen Jahren zu den großen Trends am Bau. Denn die Branche hat einen großen Einfluss auf die Umwelt: der Bausektor ist einer der Hauptverursacher für Treibhausausstoß in Deutschland. Aus diesem Grund wird von der Planung von Gebäuden bis hin zum Rückbau, sowohl bei Prozessen, Baustoffen als auch bei eingesetzten Baugeräten händeringend nach Möglichkeiten gesucht, den CO2-Fußabdruck vom Baugewerbe zu reduzieren. Die Elektrifizierung der Baustelle ist ein wichtiges Instrument bei der Umsetzung der Klimawende und es gibt bereits zahlreiche praxistaugliche Lösungen auf dem Markt.
Mit geeigneten Anbaugeräten ausgerüstet übernehmen Bagger so gut wie jede Aufgabe
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Wenn ein Bagger zum Schweizer Messer wird
Das Anforderungsprofil an einen Bagger ist heute so breit wie nie. Effizient sollte er sein, möglichst leise, komfortabel für den Fahrer, robust und kompakt gebaut. Zugleich jedoch auch stark genug, um anspruchsvollen Einsätzen gewachsen sein zu können. Zudem sollte er sich im Bedarfsfall nicht nur als Grabwerkzeug, sondern als hochgeländegängiger Geräteträger nutzen lassen – mit einem kräftigen und reichweitenstarken Baggerarm. So wird aus der reinen Erdbaumaschine ein Allrounder, der diverse Aufgaben rund um die Baustelle übernehmen kann. Um Letzteres zu ermöglichen, bietet der Markt eine kaum noch überschaubare Vielfalt an Bagger-Anbaugeräten.
Moderne Deckenfertiger sind auf Produktivität und Präzision ausgelegt und warten mit zahlreichen Assistenzsystemen auf
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Von der „Teermaschine“ zum Hightech-Gerät
Das gesamte Straßennetz in Deutschland ist in Summe mehr als doppelt so lang wie der Abstand zwischen der Erde und dem Mond. Neben den rund 230.000 km an Straßen des überörtlichen Verkehrs (Autobahnen, Bundesstraßen, Landesstraßen und Kreisstraßen) gibt es über 650.000 km an sonstigen – hauptsächlich asphaltierten – Straßen. Um diese „Lebensadern“ der Zivilisation kümmern sich überaus spezielle Geräte, deren Konstruktion und Einsatz ein hohes Maß an Know-How verlangen. Die Straßenfertiger sind heute – ob kompakt oder für mehr als 15 m Einbaubreite – Hightech-Maschinen, die für immer höhere Präzision und flotteres Tempo im Einbauprozess sorgen.
Auf der bauma 2022 informieren sich Entscheider und Macher aus der Bauindustrie über Produkte, Trends und Themen
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Hier trifft sich die Branche!
In einigen Tagen geht es endlich los: Vom 24. bis 30. Oktober findet mit der bauma 2022 die weltweit größte Messe für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte statt. Auch wenn die Rahmenbedingungen nach zwei Pandemiejahren und dem andauernden Krieg gegen die Ukraine kaum schwieriger sein dürften und die Zukunft der Branche wegen der ausufernden Inflation ungewiss ist, brauchen die Bauakteure endlich wieder eine große Plattform. Für den Austausch mit Marktteilnehmern, Partnern und Anbietern, für die eigene Standortbestimmung aber auch für wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Unternehmen.
Untendrehende Schnellmontagekrane sind wie gemacht für kleinere Hochbau- und Infrastrukturprojekte
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Turmkran für Kurzzeitbaustellen
Bevor es mit dem Bauen richtig losgeht, müssen zahlreiche vorbereitende Maßnahmen getroffen werden. Stunden und Tage werden damit verbracht, Gerüste aufzustellen, die Baustelle abzusichern und die Baulogistik konzeptionell und physisch zu organisieren. Es wird also viel Aufwand betrieben, noch bevor der erste Stein gesetzt ist. Neben der sinnvoll investierten Zeit für die Planung und Einrichtung der Baustelle gilt die Transport- und Rüstzeit von Kranen eher als unproduktiv, denn hier arbeiten Menschen, die Geräte jedoch nicht. Schnellmontagekrane können dagegen innerhalb kürzester Zeit und meist ohne jegliche Fremdhilfe auf- und abgebaut werden und zählen daher zu den effizientesten Hebelösungen auf den Baustellen Deutschlands.
Walzen und Walzenzüge sind unverzichtbar für die Herstellung eines tragfähigen und ebenen Untergrunds
Keine Chance für Hohlräume
Keine Chance für Hohlräume
Überall, wo sie auftreten, hinterlassen sie eine solide Grundlage. Walzen und Walzenzüge üben gewaltigen Druck aus und pressen im Boden eingeschlossenes Wasser und Luftporen aus dem Material. Das ist enorm wichtig sowohl für die Statik und Stabilität jeglicher oberirdischer Bauwerke als auch für die Verschließfestigkeit und Ebenheit der Fahrbahnoberfläche. Verständlich also, dass das Verdichten von Böden und Asphalt eine sehr spezielle Aufgabe ist, die viel Erfahrung und Know-how erfordert – nicht nur über die Bodenbeschaffenheit und Verdichtungsarten sondern auch über die zu verwendenden Maschinen.
Mit Minibaggern lassen sich kleinere Bauvorhaben auch unter engen Platzverhältnissen umsetzen
Wenn Platz Mangelware ist 1
Wenn Platz Mangelware ist
Nicht alle Geräte auf dem Bau sind groß und furchteinflößend. Vielmehr ist die wohl am meisten verwendete Baumaschinenart weltweit eher kompakt gebaut: Der Minibagger zeichnet sich durch seine geringen Abmessungen aus und findet auf kleineren Baustellen im Bereich des Erdbaus oder des GaLaBaus Verwendung. Die leichten Vertreter dieser Baumaschinenart werden sogar bei Sanierungsarbeiten von Gebäuden und Anlagen verwendet, weil sie durch jede Tür passen. Alles in allem ist der Minibagger eine flexibel einsetzbare Maschine, die dank zahlreicher verfügbarer Anbauwerkzeuge bei kleineren Bauprojekten die mühsame und teure Handarbeit ersetzt.
Mit Anbaugeräten ausgerüstet machen Ketten- und Mobilbagger auch als Verdichtungsmaschinen eine gute Figur
Sinnvoll zweckentfremdet 1
Sinnvoll zweckentfremdet
Dass beim Bagger durch Anbauwerkzeuge das Arbeitsspektrum verbreitert werden kann, ist kein Geheimtipp mehr. Trotzdem wird diese Maschine in der Praxis immer noch weit unter ihren Möglichkeiten genutzt. Getreu dem Motto „Kann alles, aber nichts richtig“ setzten die Bauprofis im Zweifel lieber auf vollwertige Spezialgeräte, weil für Viele Multifunktionalität ohne Kompromisse schwer vorstellbar ist. Dabei gibt es Bagger-Anbauten, die in der Lage sind, das eigentliche Original-Gerät in einigen Punkten zu übertrumpfen. So wie beim Anbauverdichter, der aufgrund seiner Performance bei Investitionsentscheidungen für viele Bauunternehmer eine echte Alternative zu Stampfer, Rüttelplatte oder Walze darstellen dürfte.
Handgeführte Verdichter sind unverzichtbare „Brot-und-Butter-Geräte“ auf zahlreichen Baustellen
Wichtige Grundlagenarbeit 1
Wichtige Grundlagenarbeit
Kaum ein Projekt, das ohne ihre Unterstützung vonstatten geht: Die kompakten Verdichtungsgeräte fallen auf den Baustellen kaum auf, leisten aber wichtige Arbeit. Indem sie die Verdichtung von Böden, Gräben oder Asphaltflächen übernehmen, sorgen Stampfer, Rüttelplatten und kompakte Walzen dafür, dass die getane Arbeit im Tief-, Straßen- und GaLaBau auch auf lange Sicht ohne Beanstandungen bleibt. Bei makelloser Ausführung können nämlich Setzungen, Pfützen oder Risse in Asphaltbelägen ausgeschlossen werden.
Durch Telematiksysteme lassen sich Baumaschineneinsätze besser kontrollieren und optimieren
Regie aus der Ferne 1
Regie aus der Ferne
Durch den Ausfall von Anlagen und Maschinen können Industrieunternehmen große finanzielle Schäden entstehen – ein unerwarteter Defekt kann zum Stillstand der gesamten Produktionslinie führen. Auf der anderen Seite wird eine straffe Organisation der Prozesse vorausgesetzt, um eine hohe Produktivität der Anlagen zu ermöglichen. Was in der stationären Fertigung dank fest installierter Technik, durchdachter Planung und Industrie 4.0 relativ einfach zu managen ist, erweist sich bei Baumaschinen, die tagtäglich kilometerweit entfernt an wechselnden Standorten unterwegs sind, als echte Herausforderung. Abhilfe bieten Telematiksysteme, die nicht nur die Wartungsmaßnahmen besser planbar machen, sondern auch Transparenz in die Koordination von Bautechnik bringen.
Baumaschinen mit Hybrid- oder Elektroantrieb
Hybrid- und Elektroantriebe 1
Saubermänner für die Baustelle
Lange waren sie die Sonderlinge im Sortiment der Hersteller. Doch endlich scheint ihre Stunde gekommen zu sein: Baumaschinen mit Hybrid- oder Elektroantrieben werden aufgrund des allgemeinen Trends zu mehr Nachhaltigkeit immer interessanter für deutsche Bauunternehmen. Auch wenn die Verkaufszahlen noch nicht durch die Decke gehen, sind sich die Experten in den F & E Abteilungen einig, dass der Wendepunkt bei alternativen Antrieben in der Branche kurz bevorsteht. Die aktuell verfügbaren Lösungen sind nicht nur sauberer und leiser: auch betriebswirtschaftlich werden sie für die Unternehmer immer attraktiver.

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Atlas Weyhausen: Radlader weycor AR 660
Der 14-Tonnen-Radlader weycor AR 660 ist schlank und verfügt über ein sehr gutes Leistungsgewicht. (Bild: Atlas Weyhausen)
Kompakter, aber leistungsstarker 14-Tonner
Mit dem 14-Tonnen-Radlader weycor AR 660 bietet Atlas Weyhausen ein schmales und kompaktes Modell, das zugleich gute Leistung auf der Baustelle bringt. Der AR 660 hat ein Dienstgewicht von 13.995 kg, einen Sechs-Zylinder Motor mit 6.057 cm3 und 160 kW/218 PS Leistung. Damit stellt er eine Reißkraft von 11.900 daN und eine Schubkraft von 11.600 daN zur Verfügung.
Atlas: Bagger 165W
Der Atlas 165W bietet die Reichweite und Standfestigkeit, die Wasserbehörden von Baggern erwarten. (Bild: Atlas GmbH)
Spezialmaschine für Wasserbehörden
Der Bau von Maschinen für Wasserbehörden gehört seit vielen Jahren zu den Geschäftsgebieten von Atlas. Die Basisanforderungen für eine Maschine, die in einem spezialisierten Markt wie die Landentwässerung zum Einsatz kommt, sind Reichweite und Standsicherheit, ohne dass dazu Stabilisatoren erforderlich wären. Gerade hat Atlas die neue Modellreihe 165W auf den Markt gebracht, der bestens für die Anforderungen von Wasserbehörden ist. Der erste 165W wurde jetzt an das Sutton and Mepal Internal Drainage Board, eine britische Wasserbehörde in der Nähe von Cambridge, ausgeliefert.
30 Maschinen von Komatsu
Vielfältige Produktpalette
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Sechs Jahren nach der letzten Veranstaltung nimmt Komatsu wieder an der Intermat teil. Auf seinem Stand und im Ausßengelände wird der japanische Hersteller zahlreiche Maschinen präsentieren. Die kürzlich eingeführten Mobilbagger PW168-11 und PW198-11 erhalten einen besonderen Platz, und ein virtueller Stand wird einen Blick in die Zukunft und auf zukünftige Innovationen von Komatsu ermöglichen. Außerdem können Messebesucher Komatsu-Bagger mit Smart Construction 3D Machine Guidance entdecken, einem 3D-Anzeigesystem, das eine Produktivitätssteigerung mit vielen verschiedenen Baggern ermöglicht.
Liebherr zeigt in St. Pölten eine Auswahl an Maschinen in Aktion
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Demonstration statt Präsentation
Nach rund 20 Jahren ist Liebherr wieder Teil des Events im österreichischen St. Pölten. Im Messebereich L40 der MAWEV Show präsentiert der Full-Liner über 25 Exponate aus seinen Produktsegmenten Erdbewegung, Umschlagtechnik, Turmdrehkrane, Betontechnik, Mobil- und Raupenkrane und Spezialtiefbau. Weitere Schwer- punkte des Messeauftritts sind neben der Demonstrationsshow auch die Innovationen der Firmengruppe in den Themenfeldern Digitalisierung, Antriebe und Service.
Komatsu: 13-Tonnen-Bagger PC138E-11
Komatsu arbeitet daran, einen Markt für elektrische Baumaschinen aufzubauen. Den ersten Schritt dazu macht das neue Modell PC138E-11. (Bild: Komatsu)
Elektromodelle für den Mietmarkt
Komatsu hat den 13-Tonnen-Elektrobagger PC138E-11 mit Lithium-Ionen-Batterie als Mietmaschine in Japan eingeführt. Danach soll die Maschine auch auf den europäischen Markt kommen. Komatsu arbeitet daran, einen Markt für elektrische Baumaschinen aufzubauen.
Neue Kurzheckbagger-Modelle der Kobelco SR-Serie
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Schlanke Leistungsträger
Kurzheckbagger sind ideal für Arbeiten in Städten und Wohngebieten und erfreuen sich aufgrund der ständig steigenden Anforderungen im Straßenbau und bei der Instandhaltung von Versorgungseinrichtungen immer größerer Beliebtheit. Mit den SK230SRLC-7 und SK270SR(N)LC-7 stellt Kobelco jetzt zwei überarbeitete Modelle seiner umfangreichen SR-Serie vor. Beide Maschinen übernehmen das Performance-X-Design-Konzept des Herstellers und bieten hohe Leistung und Produktivität, eine präzise Steuerung sowie hohe Stabilität und Hubkraft auf engem Raum.
Volvos erster mittelgroßer Elektrobagger bietet nachhaltigen, emissionsfreien Betrieb
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Gelber Riese mit der weißen Weste
Mittelgroße batterieelektrische Bagger sind in der Baubranche noch echte Mangelware. Eine Ausnahme bildet der Volvo EC230 – dieser im Jahr 2021 in China erstmals vorgestellte 23-Tonnen-Elektrobagger hat sein Potenzial bereits in einer Reihe von Anwendungen unter Beweis gestellt. Nun ist die Maschine für ausgewählte Kunden in Deutschland und weitere Märkte in Europa erhältlich.
Develon: Raupenbagger DX140LC-7K
Der D34-Motor des DX140LC-7K sorgt in Verbindung mit dem hydraulischen Hauptventil und SPC3 Smart-Power-Control-Technologie für eine höhere Kraftstoffersparnis. (Bild: Develon)
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Develon, vormals Doosan Construction Equipment, hat den neuen 14,6-t-Raupenbagger DX140LC-7K auf den Markt gebracht, der das Modell DX140LC-7 des Unternehmens ersetzt. Während Leistung und Arbeitsbereich mit denen des DX140LC-7 identisch sind, bietet die neue Maschine neben vielen Verbesserungen, die die Sicherheit und den Komfort sowohl für den Bediener als auch für die Arbeit vor Ort erhöhen, ein verbessertes Bedienererlebnis, insbesondere im Hinblick auf die Wartung.
Atlas Weyhausen: Radlader Weycor AR 480
Der mit Panzerglas und -platten speziell gegen Explosionen gesicherte Radlader Weycor AR 480 beim Einsatz am Sanierungsgebiet Dethlinger Teich. (Bild: Atlas Weyhausen)
Schussfest durch Spezialausrüstung
Ein ganz spezieller – schussfester - Weycor-Radlader ist derzeit bei der Bergung von über 100.000 Giftgasgranaten aus dem 2. Weltkrieg im Einsatz. Im 63 m breiten und etwa 12 m tiefen Dethlinger Teich, einer ehemaligen Kieselgur-Grube in der Lüneburger Heide, wurden von 1942 bis 1952 mit chemischen Kampfstoffen gefüllte Granaten und Bomben entsorgt. 1952 wurde die Grube mit Erdreich und Bauschutt verfüllt. Jetzt wird das Gelände saniert. Der Weycor AR 480 arbeitet dabei in der Ver- und Entsorgung der Sanierungsstelle.